Notmütter stehen Familien in Ausnahmesituationen zur Seite indem sie die Aufgaben der Mutter übernimmt. Das kann zum einen der Fall sein, wenn die Mutter krankheits- oder berufsbedingt nicht in der Lage ist die Kinderbetreuung zu übernehmen. Zum anderen springen Notmütter ein, wenn das Kind krank ist und nicht in die Schule oder Kindertagesstätte gehen kann. Die Notmutter fungiert dann als eine Art Familienhilfe und sorgt dafür, dass der Familienalltag möglichst normal weiterläuft.
Sollte ein Krankheitsfall, eine Schwangerschaft oder eine Kur Grund für die Anstellung einer Notmutter sein, übernehmen oft auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Dazu muss allerdings ein Antrag auf Haushaltshilfe gestellt und ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Im Prinzip betreuen Notmütter Kinder jeden Alters. Sollte es sich aber um Kleinkinder unter 2 Jahren handeln, wäre eine erfahrene Notmutter ratsam. Zu den Aufgaben einer Notmutter können z.B. die Zubereitung der Mahlzeiten, das zur Schule bringen und abholen und Hilfe bei den Hausaufgaben zählen. Das variiert je nach Situation und Alter der Kinder.
Um als Notmutter zu arbeiten sollte man auf jeden Fall Erfahrung mit Kindern haben, bestenfalls auch beruflich, als Erzieherin beispielsweise. Betreut hilft bei der Vermittlung der Notmütter. Es kann entweder ein Gesuch aufgegeben oder in ganz dringenden Fällen eine Notfallbetreuung organisiert werden. Betreuer, die auch in akuten Notfallsituationen als Notmütter zur Verfügung stehen, sind mit einem entsprechendem Symbol gekennzeichnet. Je nach Bedarf dauert die Arbeit der Notmütter einige Tage oder Wochen.
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