Grundvoraussetzung für einen effektiven Nachhilfeunterricht ist, dass Ihr Sohn bzw. Ihre Tochter die richtige Einstellung, den Willen und die Motivation hat, etwas an der bestehenden Situation zu ändern. Ohne die Bereitschaft und das Einverständnis Ihres Kindes, sich etwas beibringen zu lassen, wird es allerdings nicht funktionieren. Ihr Kind würde sich nur quälen, wenn es keinen Sinn in der Nachhilfe sieht, und Sie würden das dafür vorgesehene Geld verschwenden. Bevor Sie einen festen Termin für die erste Nachhilfestunde vereinbaren, sollten Sie und Ihr Kind sich ganz unverbindlich mit dem Nachhilfelehrer zu einem persönlichen Gespräch treffen, so dass Sie sich näher kennen lernen und schauen können, ob Sie sich sympathisch sind und eine Zusammenarbeit vorstellbar ist. Natürlich kann es auch sein, dass es Ihrem Kind unangenehm ist, wenn ein Elternteil oder beide Eltern beim ersten Treffen dabei sind, und sich lieber allein mit der Person treffen möchte. Sie sollten das respektieren und Ihrem Kind vertrauen. Unbedingt sollte auch eine Probestunde vereinbart werden, so dass Sie sehen können, ob Ihr Kind und der Lehrer auch in der Lehrsituation ein gutes Team sind. Ein netter, unbefangener Smalltalk ist etwas grundlegend anderes als eine Unterrichtssituation.