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Als Granny Au-pair in die weite Welt
Die Zahl der Au-pairs im Rentenalter steigt
 

Das Bild des klassischen Au-pairs ändert sich

 

Das typische Au-pair ist ein junges Mädchen im Alter von etwa 18 Jahren, das gerade erfolgreich sein Abitur gemacht hat. Etliche entscheiden sich nach dem Abschluss für ein Jahr zu einer Gastfamilie ins Ausland zu gehen. Die beliebtesten Reiseziele sind vor allem die USA, Kanada und England.
Das klassische Bild eines Au-pair bekommt in den letzten Jahren Konkurrenz von sogenannten Granny Au-pairs. Dies sind Senioren, die nach neuen Herausforderungen suchen und solche insbesondere im Ausland. Viele ältere Menschen möchten auch nach der Pensionierung ihre Kompetenzen unter Beweis stellen. Ein Auslandsaufenthalt bietet sich da an, um neue Erfahrungen zu sammeln und Land und Leute von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Die Ziele und Dauer des Aufenthaltes in einer Gastfamilie variieren hierbei, je nach dem individuellen Allgemeinbefinden der Generation 50Plus.
In jedem Fall kommen die Leihomas und Leihopas mit vielen neuen Eindrücken zurück und können von schönen Erlebnissen berichten. Denn wie schon der große Staatsmann Voltaire im 18. Jahrhundert sagte: „Reisen bildet wirklich sehr.“

Die Zahl der Granny Au-pairs steigt

Von Abenteuerlust und Fernweh gepackt, entscheiden sich immer mehr ältere Menschen für einen längerfristigen Besuch in der Fremde. Dabei sind eine Vielzahl von Senioren älter als 60 Jahre. Bis jetzt entscheiden sich vor allem Frauen für die Arbeit als Leihoma in einem anderen Land, doch die Zahl der Leihopas steigt ebenfalls. Es gibt sogar einige Ehepaare, die gemeinsam als Au-pair ins Ausland gehen wollen. Die Grannys zeigen große Offenheit und Mut, fremdartige Sitten und Traditionen zu entdecken und neue Sprachkenntnisse zu erwerben. Dafür bietet sich die Tätigkeit als Au-pair an, um die Kultur und die Sprache des jeweiligen Landes wirklich gut kennen zu lernen. In den Gastfamilien betreuen die Grannys Kinder, übernehmen kleinere Hausarbeiten, hüten die Tiere oder sind einfach nur Gesellschafter. Oftmals entstehen dabei enge Freundschaften zwischen der Gastfamilie und dem Au-pair. Gleichzeitig fördert die Reiselust der Leihgroßeltern und ihr Interesse an fremden Familien und Gebräuchen den kulturellen Austausch und vereint die verschiedenen Generationen.

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