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Schimmel in der Wohnung
Schimmelpilze können Allergien auslösen
 

 

Steigende Heizkosten


Auf Grund der steigenden Energiekosten wollen viele Deutsche einer Umfrage zufolge weniger heizen. Lieber nehmen sie geringere Wohnzimmertemperaturen in Kauf, als mehr zu zahlen. Eine andere Alternative ist für viele, dass sie die Heizung nur in den Räumen anstellen, in denen sie sich die meiste Zeit aufhalten. Ein dicker Pullover oder ein zweites Paar Socken müssen dann oft herhalten, die  Hauptsache ist, dass man Heizkosten spart. Auch das Lüften, das zu viel kalte Luft in die Räume trägt, wird dann oft weggelassen. Die Einsparungen in den Heizkosten müssen viele im Nachhinein mit einem hohen Preis bezahlen, der durch Schimmelbefall in den Räumen entsteht.


Schimmelpilzgefahr


Wer selten und wenig ausgiebig lüftet, begünstigt vor allem in der kalt-nassen Jahreszeit, dass seine Wohnung von Schimmel befallen wird. Nach Angaben der Uni-Klinik Jena befinden sich in jedem zehnten Haushalt Wände und Möbel, die einen Pilzbefall aufweisen. Hinzu kommt laut Mieterbund, dass circa drei Millionen Haushalte in Deutschland Feuchtigkeitsprobleme haben.
Schimmelpilze entstehen dort wo sich feuchte Luft auf kalten Oberflächen niedersetzt. Bei einer Oberflächenfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent kann sich der Schimmel schnell verbreiten. Vor allem Tapeten, Kleister, Holz und Holzwerkstoffe sowie Gipskartonplatten oder Kunststoffe sind beliebte Oberflächen für Schimmelpilze. Meist entstehen sie dort wo keine oder nur wenig Luft zirkuliert, wie etwa hinter Schränken, Vorhängen oder unter Fußbodenbelägen. Auch Fensterlaibungen gehören zu den bevorzugten Nährplätzen der schädlichen Pilze.
Den Schimmelpilz erkennt man vor allem am modrig-muffigen Geruch. Besonders in Kellerräumen ist er nur schwer zu sehen – riechen kann man das mikrobiologische Wachstum daher oftmals schneller.

 

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