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Strom wird teurer
Anbieter erhöhen im Frühjahr 2012 erneut die Strompreise
 

 

Strompreiserhöhung


Laut check24, dem Internet-Vergleichsportal mit Sitz in München, erhöhen 178 Anbieter in Deutschland zum März 2012, spätestens April 2012, die Preise. Die Mehrkosten belaufen sich auf etwa 3,25 Prozent pro Kilowattstunde. Wer also 5.000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht muss mit Mehrkosten von 40,50 Euro rechnen.
Um den steigenden Strompreisen entgegenzuwirken, raten Experten immer wieder den Anbieter zu wechseln. Der Anbieterwechsel soll in Zukunft leichter werden, wie die Bundesregierung kürzlich mitteilte. Vor allem die Grundversorger haben die höchsten Preise. Daher ist es ratsam auf andere Anbieter umzusatteln.  

 

Argumente für Mehrkosten


Die Argumente der Stromanbieter, die eine Preiserhöhung rechtfertigen sollen, sind oftmals die Gleichen. Die Strombörse, Erneuerbare Energien, Fotovoltaik, Windkraft sowie die Reduzierung des AKW-Stroms stehen auf der Liste der Rechtfertigungen ganz vorn. Hinzu kommen die Argumente, dass Anbieter Strom im Ausland einkaufen müssen, um eine Gesamtabdeckung zu garantieren.



Ökostrom und Strommix


Im Internet finden Kunden etliche Stromanbietervergleichsportale, die ihnen für die jeweilige Region den günstigsten Tarif ausrechnen. Die größten Stromanbieter bedienen rund achtzig Prozent des Strommarktes. Jedoch wechseln immer mehr Kunden auf Grund wachsenden Umweltbewusstseins zu Ökostrom. Ökostrom ist Strom, der aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird. Kunden können sich auch für einen Strommix entscheiden. Hierbei können sie selbst wählen, wie groß jeweilige Anteile an Ökostrom, Atomstrom oder anderen Arten der Erzeugung sein sollte.


Auf jeden Fall kann jeder in Deutschland billigen Strom bekommen. Der Konkurrenzkampf der verschiedenen Unternehmen macht dies möglich. Jedoch sind gewisse Vertragsbindungen häufig der Nachteil. So müssen sich Kunden, die billig Strom beziehen wollen bei vielen günstigen Anbietern für ein Jahr vertraglich binden und zumeist in Vorkasse gehen.

 

C. Biehl

 

21.02.2012

 
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