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Tagesmutter Franziska ist Betreuer des Monats Februar
Betreuer des Monats
 

Die Tagesmutter Franziska Schuller von der Schwäbisch Alb ist Betreuerin des Monats Februar. Für uns erzählt sie ihre Geschichte.

 

"Hallo,

ich heiße Franziska Schuller, bin 26 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Sophie, 6 Jahre und Leon, 2 Jahre.
Als unsere Sophie unterwegs war, war für mich und meinen Mann klar, dass ich vorerst daheim bleibe. Da uns aber immer bewusst war, dass es vielen Familien anders geht und auch die Mütter schnell wieder arbeiten gehen müssen, haben wir uns schon sehr früh damit beschäftigt, welche Möglichkeiten in Hinblick auf dieses Problem bestehen. Dabei sind wir auf unseren Tagesmütterverein gestoßen.



Das erste halbe Jahr habe ich ausschließlich meiner Tochter gewidmet und danach angefangen die Qualifikationen meines Tagesmüttervereins zu erwerben. Die Qualifikationsseminare haben mir immer sehr viel Spaß gemacht, da man auch viele nette Teilnehmer und Leiterinnen traf, wodurch das Lernen leicht gemacht wurde. Schnell wurde mir klar, dass die Arbeit als Tagesmutter genau das Richtige für mich ist. Ich fühlte mich bereit für mein erstes Tageskind.



Mein erstes Tageskind war gleich etwas sehr besonderes – eben weil es das erste war und ich auch heute noch in engem Kontakt zu ihm und seinen Eltern stehe. Er war etwa ein halbes Jahr älter als meine Tochter und ein ganz besonderer Junge. Das gute Vertrauensverhältnis zwischen mir und seinen Eltern trug zu der positiven Zusammenarbeit bei. Es hat Spaß gemacht zu beobachten, wie meine Aufgaben und Anforderungen erfüllt wurden und wie meine Tochter und das Tageskind voneinander lernten. Die erste Zeit war zwar wirklich anstrengend, immerhin hatte man sich gerade an den Alltag mit seinem ersten eigenen Kind gewöhnt und dann kam ein zweites dazu. Aber wir haben schnell einen gemeinsamen Ablauf gefunden und sind stetig mehr zu einen Team zusammen gewachsen.



Nach einer Weile waren wir richtig gut eingespielt und da flog auch schon eine neue Anfrage ins Haus. Anfangs hatte ich Angst, ob ich die Arbeit mit einem weiteren Kind meistern könne. Das neue Tageskind, was etwa ein halbes Jahr jünger war als meine Tochter. Wir entschieden uns, der Sache in einer Eingewöhnungsphase eine Chance zu geben. Wir lernten uns kennen, spielten zusammen und testeten, wie der Tagesablauf mit drei Kindern unter zwei Jahren gestaltet werden konnte. Klar war es keine leichte Sache, aber zu sehen wie viel Spaß die Kinder hatten, war der größte Lohn für mich. Auch war es toll für mich zu wissen, dass man den Eltern als große Unterstützung zur Seite stehen kann und sie ihr Kind gut aufgehoben wissen.

 

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