Wenn altersbedingte Pflegebedürftigkeit
droht, haben viele Senioren Angst, dass sie in ihrer Wohnung
nicht mehr allein zurechtkommen und in ein Pflegeheim ziehen
müssen.
Die lieb gewonnene Wohnung muss jedoch
nicht in jedem Fall aufgegeben werden: oft reichen einige Umrüstungen
aus, um ein altersgerechtes
Wohnen zu ermöglichen.
Altersgerechtes Wohnen – gut
abgesichert in den eigenen vier Wänden
Wer altersgerecht wohnen möchte,
sollte beim Wohnen im Alter auf einen barrierefreien Zugang für alle Zimmer und die
Wohnung selbst achten. Altersgerechtes Wohnen bedeutet auch,
dass Angehörige und Pflegekräfte im Notfall alarmiert werden
können und die Möglichkeit haben, schnell in die Wohnung zu
gelangen, um notwendige Pflege und Betreuung zu leisten. Dies kann mit Hilfe eines Hausnotrufs passieren.
Für Senioren, die auf einen Rollstuhl oder Rollator
angewiesen sind, sollten die Zimmer im altersgerechten Wohnen
geräumig gestaltet werden.
Wenn sie Fragen zum Umbau ihres
Zuhauses in ein altersgerechtes Wohnen haben, hilft Ihnen die
Wohnberatungsstelle in ihrer Nähe gerne weiter.
Altersgerechtes Wohnen ist in
Seniorenwohnanlagen möglich
Nicht alle Senioren, die sich für das
altersgerechte Wohnen entscheiden, bleiben in ihrer
angestammten Wohnung. Manchmal ist auch ein Umzug vonnöten. Dies
kann der Fall sein, wenn es aus finanziellen oder baulichen Gründen
nicht möglich ist, die Wohnung in altersgerechtes Wohnen
umzurüsten. Eine sinnvolle Alternative bieten Seniorenwohnanlagen.