Bei der Arthritis handelt es
sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung. Hierbei werden
verschiedene Arten der Arthritis unterschieden.
Treten Keime
im betroffenen Gelenk auf, dann handelt es sich um eine eitrige,
bakterielle Arthritis. Synonyme in der Fachsprache sind
hierfür Gelenkempyem und Pyrarthros. Trotz dieser verwirrenden
Namensgebung hat eine Arthrtis mit der Arthrose nur die
Lokalität gemein: das Gelenk.
Neben Keimen kann eine Arthritis
aber auch noch jede Menge weitere Ursachen haben. Oftmals tritt sie
im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen oder
Stoffwechselstörungen auf. Auch nach einer Infektion kann die
Arthritis eine mögliche Folge sein. Weiterhin kann
mechanische Überbeanspruchung nebst diversen weiteren sehr seltenen
Faktoren der Auslöser dieser entzündlichen Gelenkerkrankung sein.
Auch die Ausdehnung im Körper des Betroffenen stellt ein
namensgebendes Kriterium dar. Während Erkrankungen eines einzelnen
Gelenks als Monarthritis bezeichnet werden, gibt es auch noch
die Oligarthritis (einige / mehrere) und gar die Polyarthritis
[(sehr) viele].
Die Arthritis wird für gewöhnlich
chirurgisch behandelt, indem das betreffende Gelenk operativ eröffnet
wird, um es zu Spülen und anschließend mit einer Drainage zu
versorgen. Postoperativ bekommen die Patienten dann eine
Antibiose, die später von intravenös auf oral (also in
Tablettenform) umgestellt werden kann. Durch die hohe Empfindlichkeit
und die eher schwachen Schutzmechanismen ist die Gefahr einer
Rückkehr der Erkrankung (Rezidiv) ziemlich hoch.