Arthrose
bezeichnet einen über das
alterstypische Maß hinausgehenden Gelenkverschleiß. Am häufigsten
sind Gelenke betroffen, welche im Alltag am meisten benutzt werden
(Gelenke an Wirbelsäule, Hüfte, Knie, Hand und Fuß). Besonders
Senioren sind von dieser chronischen Erkrankung
betroffen.
Da Arthrose
nicht heilbar ist, liegen
die Ziele der Medizin darin, ein Fortschreiten zu verlangsamen und
die Schmerzen zu lindern.
Arthrose – Symptome
Zwar kann
Arthrose symptomlos
verlaufen, jedoch können Spannungsgefühle und ein Gefühl der
Steife in den betroffenen Gelenken erste Anzeichen sein. Zum
Krankheitsbild können Gelenkschmerzen zu
Beginn einer
Bewegung und bei stoßartigen Belastungen gehören. Auch gerötete
und warme Gelenke können auf Arthrose hindeuten. Mit der Zeit
kommt
es zu Gelenkverformungen, welche zur Unbeweglichkeit der Gelenke
führen können. Es besteht die Gefahr, dass der Arthrose-Patient
hilfebedürftig ist, was
seine Bewegung angeht.
Arthrose – Therapie
Um ein
Fortschreiten der Arthrose zu
verhindern, sollten Betroffene ihre Gelenke entlasten. Dies kann
durch bestimmte Sportarten wie Schwimmen, der Reduzierung des
Körpergewichts und dem Einsatz von orthopädischen Hilfen geschehen.
Außerdem helfen dem Arthrose-Patienten Betreuung mit Krankengymnastik und
pflegende
Massagen.
Weiterhin
versprechen Schmerzmittel
eine Linderung der Symptome von Arthrose; die Injektion von
Hyaluronsäure wirkt als Gelenkschmiere. Bei einem schweren Verlauf
der Arthrose kann das verschlissene Gelenk durch ein künstliches
ersetzt werden.