Über 90 Prozent aller Darmkrebserkrankungen betreffen den Dickdarm und den Mastdarm (Kolorektales Karzinom). Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Die Diagnose erfolgt mittels Tastuntersuchung und Darmspiegelung.
Darmkrebs – Ursachen
Risikofaktoren für Darmkrebs sind verschiedene vererbbare Gendefekte. Personen, die an chronischen Erkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn leiden, unterliegen ebenfalls einem höheren Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
Aber auch besonders fettreiche und salzhaltige Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Nikotingenuss erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine Darmkrebserkrankung.
Darmkrebs – Symptome
Meist ist Blut im Stuhl das einzige frühe Anzeichen für Darmkrebs. Aber auch ein Wechsel von Durchfall und Verstopfung, Blähungen und Schmerzen, Gewichts- und Appetitverlust, Verhärtungen im Bauchraum und eine Änderung des Stuhlgangs können symptomatisch für Darmkrebs sein und zum Krankheitsbild gehören.
Darmkrebs – Therapie
Hauptbestandteil der Therapie ist die operative Entfernung des Tumors. Bei Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium werden Strahlen- und Chemotherapie angewandt. Sollte der Tumor in die Leber ausstrahlen, können diese Metastasen mittels Lasertherapie beseitigt werden. Um ein Wiederauftreten des Darmkrebs zu verhindern, empfiehlt sich eine regelmäßige Nachsorgeuntersuchung. Eine künstliche Ernährung ist nach der Operation nicht notwendig, jedoch sollten die Patienten bewusst auf ihre Essgewohnheiten achten.
Bei pflegebedürftigen Patienten mit Darmkrebs ist bei der Pflege aufgrund des künstlichen Darmausgangs ein spezieller Pflegeaufwand notwendig.