Die Gerontologie (Alters- und
Alternsforschung) beschäftigt sich mit den körperlichen,
psychischen und sozialen Veränderungen im Alter. Altenhilfe,
Demographie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie sind
Bestandteile der Gerontologie.
Die Deutsche Bundesregierung leistet
ihren Beitrag zur Gerontologie, indem sie regelmäßig
Altenberichte veröffentlicht. In diesen wird die aktuelle Situation
von Deutschlands Senioren untersucht.
Gerontologie und ihre Aufgaben
Hauptaufgabe der Gerontologie
ist es, das gesellschaftliche Bild vom Alter zu erforschen. Hierunter
fallen auch Forschungen darüber, wie ältere Menschen sich selbst
sehen.
In der Gerontologie werden
Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Feldern wie Psychologie, Medizin
und Soziologie zusammengetragen und für die Altenarbeit nutzbar
gemacht. Daraus resultierend wurden Berichte veröffentlicht, die
sich beispielsweise mit der Sexualität von Bewohnern von
Pflegeeinrichtungen oder der aktuellen Lebenserwartung
auseinandersetzen.
Gerontologie als Studienangebot
Zur Zeit wird das Studienfach
Gerontologie in knapp einem Dutzend Hochschulen in Deutschland
gelehrt, darunter in Mainz und Heidelberg.
Studenten der Gerontologie
können beruflich mit guten Chancen rechnen: Nicht nur
wissenschaftliche Fachgesellschaften der Gerontologie sind
an der Erforschung des Alters und Alterns interessiert. Auch in der
Wirtschaft werden innovative Ideen gesucht, die Arbeitskraft der
älteren Bevölkerung zu nutzen. Außerdem sind Senioren für viele
wirtschaftliche Unternehmen als Zielgruppe mit einer hohen Kaufkraft
interessant geworden, die es zu umwerben gilt.