Der Hilfebedarf zeigt an, welche
und wie viel Hilfe eine Person benötigt. Man unterscheidet hier
zwischen unterschiedlichen Arten der Hilfebedarf. Zum einen
kann es sein, dass eine Person mit dem Führen des Haushaltes nicht
mehr zurechtkommt, was oft Senioren betrifft. Besteht hier Hilfebedarf, so kann über den
Einsatz einer hauswirtschaftlichen Versorgung nachgedacht
werden, die unterstützend je nach Schwere des Hilfebedarfs im
Haushalt mitwirkt. Weiterhin besteht die Möglichkeit eines
Hilfebedarfs bei der körperlichen Pflege. Sind Personen nicht
mehr in der Lage, die Hürden des Alltags – also beispielsweise
alleine auf Toilette gehen etc. –zu meistern, so besteht hier
Hilfebedarf in Form von Pflegebedürftigkeit. Diese
wird dann in den Pflegestufen 1-3 ausgedrückt. In diesem Fall
kann dann ein häuslicher Pflegedienst hinzugezogen werden
oder bei erhöhtem Hilfebedarf über einen Aufenthalt in einem
Altenheim nachgedacht werden.
Hilfebedarf - Alternative Pflegemöglichkeiten
Die jeweilige Alternative zu
einem ambulanten Pflegedienst oder dem Umzug ins Seniorenheim
ist natürlich die Deckung des Hilfebedarfs durch Angehörige.
Doch auch hier sollte eine Pflegestufe beantragt werden, da so
die Angehörigen für den Aufwand entschädigt werden können.
Natürlich ist durch individuelle Absprache auch eine Kombination aus
hauswirtschaftlicher Versorgung, häuslichem Pflegedienst
und Betreuung durch Verwandte möglich. Dies ist oftmals
gewinnbringend, wenn die Angehörigen sehr in die Arbeit eingebunden
sind und sich so zu festen Zeiten nicht kümmern können.