Die Johanniter sind ein Verein
alten Rechtes und wie die Diakonie evangelisch geprägt.
Ihre Geschichte reicht bis in das elfte
Jahrhundert zurück. Der Orden ist sehr traditionell und richtet sich
in seinen Leitlinien und damit auch in seiner Arbeitsweise nach den
Werten der christlichen Gemeinschaft. Da der Orden als Ritterorden
gilt, ist Frauen eine Mitgliedschaft untersagt, trotzdem dürfen sie
sich aktiv beteiligen.
Sie sind eine Wohlfahrtsorganisation
wie auch das Deutsche Rote Kreuz, die Caritas und der
Paritätische.
Johanniter als Träger karitativer
Einrichtungen
Der Orden ist Träger der
Johanniter-Unfall-Hilfe, der Johanniter-Schwesternschaft,
der Johanniter-Hilfsgemeinschaften und der Johanniter
Arbeitsgemeinschaften für Gegenwartsfragen.
Im Bereich der Altenpflege
bieten die Johanniter Kurzzeitpflege, Tagespflege,
Wohnen mit Service und die Betreuung von Senioren
in Seniorenheimen an. Auch eine Pflege bei Demenz
ist möglich.
Dienstleistungen des Ordens sind unter
anderem der Hausnotruf, Krankentransport, Rehabilitation
und Katastrophenschutz.
Weiterhin betreibt der Orden
Begegnungsstätten und Freizeit- und Tagungsstätten zur gemeinsamen
Freizeitgestaltung für Jung und Alt, Kinderkrippen,
Kindertagesstätten, Horte und Schulen, Krankenhäuser, Einrichtungen
zur Rehabilitation und Hospize. Die Johanniter
bieten zudem verschiedene Konzepte für das Wohnen im Alter.
Johanniter als Arbeitgeber für
Ehrenamtliche
Menschen, die sich gern sozial
engagieren möchten, können bei den Johannitern ehrenamtlich
aktiv werden. Dies ist in allen sozialen Bereichen möglich, in denen
sich der Orden betätigt.