Krankenpflegehelfer
Ein Gesundheitsfachberuf in der BRD ist der des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers – so die offizielle Bezeichnung. Umgangssprachlich ist oftmals auch von Krankenpflegehelfer, Pflegehelfer oder Schwesternhelferin die Rede. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer sind als die Assistenten der Gesundheits- und Krankenpfleger zu sehen. Nach einer einjährigen Ausbildung unterstützen sie diese bei deren Arbeit und übernehmen in Eigenverantwortung Pflegemaßnahmen. Hierbei sind es vor allem die Aufgaben der grundlegenden Pflege, die die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer übernehmen. Beispiele dafür sind die Hilfe beim Essen und Trinken, Hilfe beim Toilettengang, die Lagerung, tägliche Körperpflege und Betreuung in anderen Bereichen.
Krankenpflegehelfer – Ausbildung
Die Ausbildung des Gesundheits- und Krankenpflegers ist nicht bundesrechtlich sondern landesrechtlich geregelt. In einigen Bundesländern gibt es die Ausbildung auch nicht mehr, sie wurde dort durch die zweijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Pflegeassistenten ersetzt. In Hessen und Nordrhein-Westfalen gibt es eine entsprechende Ausbildung zum „staatlich anerkannten Altenpflegehelfer“.
In der Regel haben die Schüler neben 500 Stunden theoretischen Unterrichts weitere 1100 Stunden praktische Stunden in einer Klinik zu absolvieren. Am Ende ihrer Ausbildung müssen die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer eine mündliche und eine praktische Prüfung vor einem staatlichen Prüfungsausschuss ablegen. Während der Ausbildung wird durchschnittlich eine Ausbildungsvergütung von 750€ an die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer in spe bezahlt.