Osteoporose, gemeinhin als
Knochenschwund bezeichnet, ist die in Deutschland am häufigsten
vorkommende Knochenerkrankung. Die gängigsten Formen sind die
postklimakterische (nach den Wechseljahren auftretende) Osteoporose
und die Altersosteoporose, welche Senioren
ab circa 70 Jahren befällt. Weiterhin kann Osteoporose eine
Folgeerkrankung von übermäßigen Suchtmittelkonsum, langjährigen
Medikamenteneinnahmen oder Stoffwechsel- bzw. Hormonkrankheiten sein.
Frauen sind besonders häufig von
dieser chronischen Erkrankung betroffen.
Osteoporose – Krankheitsbild
Menschen wie Senioren, die an Osteoporose
erkrankt sind, leiden unter einer Abnahme der Knochendichte, die
Knochen verlieren an Stabilität und werden porös. Das
Krankheitsbild ist dadurch von häufigen Knochenbrüchen
gekennzeichnet. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann es auch zu
Knochenschmerzen, einer Abnahme der Körpergröße und zur Bildung
eines Rundrückens kommen.
Osteoporose verläuft in der
Regel unbemerkt und wird oft erst nach einem Knochenbruch entdeckt.
Osteoporose – Therapie
Um das Risiko eines Knochenbruchs durch
Osteoporose zu senken, sollten sich Betroffene kalziumreich
ernähren und genügend Vitamin D zu sich nehmen. Auch viel Sport und
Bewegungsmöglichkeiten, die unter anderen während der
Rehabilitation erlernt werden, können den Knochenschwund
verlangsamen.
Medikamente gegen Osteoporose,
sogenannte Biphosphonate oder Calcitonine, beeinflussen den
Knochenstoffwechsel und verhindern ein Voranschreiten der Krankheit.
Durch die Folgen der Erkrankung kann es
vorkommen, dass Betroffene auf eine dauerhafte Pflege
angewiesen sind. In unserem Ratgeber können Sie sich über
die verschiedenen Pflegearten informieren.