Da gerade in der Pflege häufig viele
verschiedene Menschen miteinander zusammenarbeiten ist die
Dokumentation der Arbeitsschritte ein sehr bedeutsames Arbeitsmittel.
Ziele in der Pflegedokumentation
Zum Einen ist eine gute
Pflegedokumantation wichtig, um im Arbeitsalltag Übergaben zu
organisieren und dazu beizutragen verschiedene Mitarbeiter auf dem
gleichen Wissensstand zu halten. Zum Anderen ermöglicht Sie den
einzelnen Mitarbeitern verschiedene Entwicklungs- oder Pflegeprozesse
nachvollziehen zu können und aus bereits gemachter Erfahrungen zu
lernen.
Inhalte der Pflegedokumentation
Grundsätzlich haben alle Akten von
Pflegebedürftigen Personen eine Grundstruktur, die die
Pflegedokumentation in folgende Bereiche gliedert:
-
Stammdatenblatt (Hier werden alle
personenbezogenen Daten kurz zusammengefasst.)
-
Biografieblatt (Das enthält einen
Überblick über die jeweilige Biografie, der Aufschluss über
bisherige Lebensabschnitte oder Erfahrungen geben kann.)
-
Ärztliche Behandlung (dient dem
Überblick über bereits erfolgte Maßnahmen.)
-
Pflegeplanung (Hier werden
verschiedene Ziele in der Planung der Pflege festgehalten)
-
Pflegeberichte (Stellen die
Berichte über erreichte Ziele, Tagesabläufe, und Sonstiges dar.)
Rechtliche Bedeutung der
Pflegedokumentation
Wenn ein Pflegebedürftiger einen
vermeintlichen Fehler in seiner Pflege zur Anzeige bringt, so dient
die Pflegedokumentation dazu erfolgte Prozesse nachvollziehen zu
können, der Kläger steht dann in der Beweispflicht. Gibt es zu dem
entsprechenden Fall aber keine oder nur eine unvollständige
Pflegedokumentation, so muss der Pflegeleistungserbringer nachweisen,
dass er keine Pflegefehler gemacht hat.