Pflegekraft ist eine
umgangssprachliche Bezeichnung für den Beruf des „Gesundheits-
und Krankenpflegers“. Dieser Beruf trug früher die Bezeichnung
„Krankenschwester“ bzw. „Krankenpfleger“ und wurde geändert,
um den positiven Aspekt der Arbeit herauszustellen.
Dieser
Gesundheitsfachberuf beinhaltet die Beratung, Beobachtung, Betreuung
und natürlich die Pflege von Patienten und Pflegebedürftigen.
Gesundheits- und Krankenpfleger
– Arbeitsfelder und-orte
Diese Berufsgruppe ist sowohl in der
stationären, als auch in der ambulanten Versorgung tätig und
übernimmt hier beispielsweise die Grundpflege, welche in
vielen Pflegeeinrichtungen jedoch an die Berufsgruppe der
Krankenpflegehelfer delegiert wird, da deren Ausbildung, die nur 1
Jahr – und nicht wie die des Gesundheits- und Krankenpflegers 3
Jahre dauert – sie nicht zum Ausüben von ärztlich delegierten
Tätigkeiten wie dem Verabreichen von Spritzen etc. befähigt.
Neben
der allgemein bekannten Tätigkeit der Gesundheits- und
Krankenpfleger in Krankenhäusern können sie ebenfalls in
(geriatrischen) Rehabilitationseinrichtungen und
Psychiatrien, Altenheimen, Pflegeheimen, in
Hospizen etc. arbeiten.
Im Jahr 2007 gab es in der
Bundesrepublik Deutschland 638.787 sozialversicherungspflichtig
beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger.
Gesundheits- und Krankenpfleger
– Fehlinterpretationen durch Angehörige und Dritte
Angehörige der älteren Generationen
sind oft nicht damit vertraut, dass in der heutigen Medizin viel auf
Selbstständigkeit der Patienten gesetzt wird und schüren daher das
Vorurteil der faulen herumsitzenden Pflegeperson, die hingegen
oftmals mit dem ungeheuren bürokratischen Aufwand ihres Berufes
kämpft.