Pflegemodelle erklären und
strukturieren alle Pflegetätigkeiten sowie die Pflegeplanung.
Pflegemodelle, denen eine Pflegetheorie zugrunde liegt, werden
als konzeptionelle Pflegemodelle bezeichnet.
Pflegemodelle beziehen sich auf vier
zentrale Punkte:
Jedes Pflegemodell trifft
Aussagen zu
-
dem pflegebedürftigen
Menschen
-
seiner Umgebung
-
dem Verständnis von Gesundheit
und Krankheit
-
Begründung und Ausrichtung der
Pflege
Pflegemodelle –
Arten
Folgende
Arten von Pflegemodellen
werden unterschieden:
-
Bedürfnismodell:
Die vom Patienten entwickelten Bedürfnisse sollen von der
Pflegekraft wahrgenommen und befriedigt werden.
-
Interaktionsmodell:
Im Mittelpunkt stehen Kommunikation zwischen Pfleger und Gepflegten
und die Pflege als Prozess ständigen Aushandelns.
-
Pflegeergebnismodell:
Die Selbstständigkeit und Gesundheit soll gefördert, dass
Wohlbefinden erhöht werden. Zentrale Punkte sind Wirtschaftlichkeit
und Sicherheit der geleisteten Pflege.
-
Humanistisches
Pflegemodell:
Eine Gruppe von Menschen wird als vernetztes miteinander agierendes
Gefüge angesehen, darauf wird die Pflege abgestimmt.
Pflegemodelle –
Aufgaben
Das
Pflegemodell
definiert die Aufgaben der Pflegekraft und liefert Strukturvorgaben
für die Pflegeplanung. Es trifft Aussagen zu dem Umgang mit der
pflegebedürftigen Person und deren Umgebung. Die Vorgaben sollten
leicht in die Praxis übertragbar sein.
Theoretisch
kann jedes Modell in jeder Pflegeeinrichtung
angewandt werden; es sollte lediglich auf die Kultur des Landes
abgestimmt sein.