Die Pflegeplanung hilft den
Pflegekräften
beispielsweise in der Altenpflege, Struktur in ihre
Arbeit zu bringen. Indem für jeden Patienten ein individueller
Pflegeplan ausgearbeitet wird, soll die Pflegeplanung die
Qualität der Pflege verbessern.
Pflegeplanung geschieht schrittweise
In der Pflegeplanung werden als
erstes Informationen zum Patienten und seinem Pflegebedarf
gesammelt. Dies geschieht hauptsächlich durch Patientengespräche,
es werden aber auch medizinische Daten aufgenommen.
Im zweiten Schritt der Pflegeplanung
werden Pflegeprobleme und Ressourcen erhoben. Pflegeprobleme sind
Beeinträchtigungen in der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen,
zum Beispiel wenn ein bettlägeriger Patient dekubitusgefährdet
ist. Ressourcen hingegen sind individuelle Hilfsmittel des Patienten,
welche den Gesundungsprozess positiv beeinflussen.
Nun werden gemeinsam mit dem Patienten
Pflegeziele festgelegt. In der Pflegeplanung wird in kurz- und
langfristige Ziele unterschieden. Ein Pflegeziel sollte genau
formuliert und überprüfbar sein.
Der vierte Schritt umfasst die
pflegerischen Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um das Ziel der Pflege zu erreichen. Hierbei ist es wichtig, den Zeitaufwand
anzugeben.
Der fünfte Schritt ist der zentrale
Teil der Pflegeplanung: die Durchführung der Pflege. Die
Durchführung wird anschließend im Pflegebericht festgehalten.
Während der Pflegeplanung
sollte es regelmäßig zu einer Überprüfung des Plans kommen, deren
Häufigkeit sich nach dem Krankheitsbild des Patienten und dem
Pflegevertrag richtet.
Die Pflegeplanung ist also ein
Prozess, an deren Ende die Evaluation steht.