Die Pflegequalität stellt den
Versuch dar, für die Dienstleistung, die die Pflege am
Menschen nun mal ist, eine Art Maßstab anzulegen. Hierbei sind
sowohl objektive Kriterien, als auch die subjektiven Empfindungen der
Pflegebedürftigen als Maß heranzuziehen. Die Pflegequalität
versucht auszudrücken, inwieweit die Güte der Pflege sich
für deren Zwecke eignet.
Pflegequalität der pflegerischen Dienstleistungen
So ist die Pflegequalität
natürlich in erster Linie für den Pflegebedürftigen
interessant. Aber neben diesem ist es auch für Angehörige,
Fachkräfte, Einrichtungsträger und selbstverständlich für die
Kranken- und Pflegekassen wichtig, bestimmte Erwartungen in
die Pflegequalität – also die Qualität der erbrachten
pflegerischen Dienstleistungen – zu können. Zufriedenheit und
Lebensqualität des Pflegebedürftigen soll hier natürlich
stets oberste Priorität haben.
Da Einrichtungen, die auf die
Pflegequalität zu achten haben, auch wirtschaftlich geführte
Unternehmen sind, sind diese darauf bedacht ihre positiven Ergebnisse
bestimmter Pflegequalitäts-Zertifizierungen nach außen zu
tragen. Entsprechende Zertifikate können von allerlei Institutionen
ausgestellt werden, als Beispiel für den pflegerischen Bereich
ließen sich DSP, MMQ, MDK, TQM und das Pflegenetz Heilbronn
erwähnen.
Pflegequalitätssicherungssgesetz
Um Klarheit zu schaffen und die
Pflegebedürftigen zu schützen, hat Deutschland 2001 das
Gesetz zur Qualitätssicherung und zur Stärkung des
Verbraucherschutzes in der Pflege – kurz
Pflegequalitätssicherungssgesetz – eingeführt; zum
01.01.2002 trat es dann in Kraft. Im Volltext zu finden ist es im SGB
XI.