Spätestens wenn die eigenen Eltern
pflegebedürftig werden, denken die meistens Menschen an ihre
Zukunft im Alter. Oft sind damit finanzielle Ängste verbunden, denn
wer der Pflege bedarf, muss manchmal tief in die Tasche greifen, weil
beispielsweise die Heimkosten nicht vollständig von der
Pflegeversicherung abgedeckt werden. Wer sich nicht sicher
ist, ob seine Rente und die gesetzliche Pflegeversicherung
für seine Versorgung im Pflegefall ausreicht, kann eine
Pflegetagegeldversicherung abschließen. Wenn eine Pflegestufe
nachgewiesen wird, zahlt die Versicherung für jeden Pflegetag einen
vereinbarten festen Geldbetrag unabhängig von den tatsächlichen
Pflegekosten.
Die Pflegetagegeldversicherung ist eine
private Pflegezusatzversicherung.
Eine Pflegetagegeldversicherung
kann privat bei Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften
abgeschlossen werden. Neben der Pflegekostenversicherung und der
Pflegerentenversicherung zählt die Pflegetagegeldversicherung
zu den privaten Zusatzversicherungen.
Die Pflegetagegeldversicherung muss
sieben Mindeststandards erfüllen
Wer eine Pflegetagegeldversicherung
abschließen möchte, sollte auf die Einhaltung folgender Kriterien
achten:
-
Zahlung bei Pflege zu Hause
und im Pflegeheim bei
allen Pflegestufen
-
pflegende Angehörige bekommen
denselben Betrag wie professionelle Pflegekräfte
-
steigen die Pflegekosten, können
die Pflegeleistungen nachträglich erhöht werden
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lebenslanger Versicherungsschutz
-
Verzicht auf das ordentliche
Kündigungsrecht und Warte- und Karenzzeiten
-
keine Beitragszahlung ab
Pflegebedürftigkeit
Vor dem Abschluss der
Pflegetagegeldversicherung kann der Vertragspartner eine
Gesundheitsprüfung verlangen.