Bei der Sterbebegleitung geht es
darum, einen Menschen auf seinem letzten Weg zu geleiten. An der
Sterbebegleitung können viele unterschiedliche Menschen
beteiligt sein. Allen voran natürlich die Angehörigen: der Partner,
die Kinder, die Eltern, Freunde etc. Je nachdem, wo die
Sterbebegleitung stattfindet, sind unterschiedlich viele
Professionelle anzutreffen.
Sterbebegleitung in Krankenhaus un zu hause
So ist in einem Krankenhaus bzw. in einem
Hospiz naturgemäß mehr medizinisches Personal an der
Sterbebegleitung beteiligt, als wenn diese im privaten Rahmen
zu Hause stattfindet. Auch hier wird sicher – je nach Vereinbarung
und diversen Umständen – der Hausarzt oder ein häuslicher
Pflegedienst an der Sterbebegleitung beteiligt
sein, allerdings nicht in einem solchen Umfang wie es in einer
stationären Einrichtung der Fall wäre.
Beistand bei Sterbebegleitung
Je nach spiritueller
Ausrichtung ist während der Sterbebegleitung der Beistand
eines Pfarrers, Rabbiners oder ähnlichem erwünscht. Die
Sterbebegleitung streckt sich hin von der Benachrichtigung des
Patienten über dessen Diagnose - die in einem bestimmten Zeitfenster
seinen Tod herbeiführen wird - bis zu dessen sprichwörtlich letzten
Atemzug.
Sterbephasen bei Sterbebegleitung
Elisabeth Kübler-Ross hat sich mit den Sterbephasen
beschäftigt und ihre Theorien gelten in Deutschland derzeit
weitestgehend als Standard. Die Sterbebegleitung stellt für
alle beteiligten Personen eine hohe emotionale und psychische
Belastung dar, da es im Laufe der Sterbebegleitung für alle
hier zu zwanghaften Auseinandersetzungen mit den Themen Lebensabend,
Tod, schwere Erkrankung etc. kommt, welche im Alltag eher gemieden
werden.