Mit dem Alter wächst die
Wahrscheinlichkeit, sich nicht mehr selbst in allen Lebenslagen
helfen zu können. Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland sind
zur Zeit auf Pflege und Versorgung angewiesen. Damit
ist nicht nur die Grund- und Basispflege gemeint, sondern auch
die Hilfe im Haushalt. Die Versorgung
des älteren Menschen kann alle Bereiche seines Lebens umfassen und
auch im Rahmen einer 24h-Betreuung stattfinden.
Versorgung ambulant
Über zwei Drittel aller
Pflegebedürftigen nehmen Versorgung ambulant zu Hause von
Verwandten und Freunden in Anspruch. Einige nutzen auch den Service durch die Versorgung
von ambulanten Pflegediensten. Die ambulante Versorgung
hat den Vorteil, dass die Senioren in ihrer lieb gewonnenen Wohnung
verbleiben können und nicht aus ihrer Umgebung herausgerissen
werden. Die meisten Pflegefälle, bei denen die Versorgung ambulant
in Form von häuslicher Pflege stattfindet, sind in die
Pflegestufe I eingestuft.
Versorgung stationär
Eine höhere Pflegestufe
bedeutet einen erhöhten Pflegeaufwand der Versorgung. Weil dieser von vielen
Angehörigen nicht geleistet werden kann, erfolgt die Versorgung
stationär von Menschen mit Pflegestufe II, Pflegestufe III und
Pflegestufe IIIa oft in Pflegeeinrichtungen.
Sowohl für die vollstationäre
Versorgung als auch für die ambulante Versorgung übernimmt die
Pflegekasse die Pflegekosten, wenn eine Einstufung in eine
Pflegestufe vorliegt.