Der Begriff Wohlfahrtspflege ist
mittlerweile veraltet, im heutigen Sprachgebrauch wird stattdessen
der Terminus „freie Wohlfahrtspflege“ benutzt.
Wohlfahrtspflege früher
Wohlfahrtspflege in der Weimarer
Republik beschrieb vor allem die Armenfürsorge, MitarbeiterInnen der
Armenfürsorge wurden als Wohlfahrtspflegerinnen bezeichnet. Diese
Wohlfahrtspflegerinnen waren vom Staat angestellt und arbeiteten in
der „amtlichen“ Wohlfahrtspflege.
Wohlfahrtspflege heute
Die Freie Wohlfahrtspflege bezeichnet
die Gesamtheit aller sozialen Hilfen, die das gemeinnützig
organisiert sind. Ferner werden unter der Freien Wohlfahrtspflege
Vereinigungen bezeichnet, die, auf Basis einer humanitären oder
christlichen Weltanschauung, das Wohl der Gesellschaft oder des
Einzelnen zu fördern.
In Deutschland gibt es die sogenannten
„Global Player“ in der Freien Wohlfahrtspflege, diese sechs
Dachverbände sind:
Diese Spitzenverbände der Freien
Wohlfahrtspflege sind selbstlos tätig, ihre Arbeit verfolgt demnach
keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Gerade im Bereich der Seniorenarbeit
haben diese Dachverbände eine große Bedeutung, da sie, anders als
die privaten Anbieter von Pflege, meist daran interessiert sind ihre
Kosten möglichst gering zu halten.