Um im Alter trotz körperlicher
Einschränkungen selbstständig wohnen zu können, sind
Wohnungsanpassungen eine gute Möglichkeit, den eigenen Wohnraum
barrierefrei zu gestalten.
Wohnungsanpassung als Prävention!
Gerade im Hinblick auf das Wohnen im
Alter, kann eine Wohnungsanpassung den Alltag erleichtern und
Unfällen (wie zum Beispiel Stürzen) vorbeugen. Barrierefreie
Wohnungen fördern die Selbstständigkeit und das Wohnkomfort in
hohem Maße steigern.
Eine Wohnungsanpassung kann
beispielsweise folgende Bereiche umfassen:
-
Entfernung von Schwellen
-
Begehbare Treppen (durch
ebenerdigen Zugang, Möglichkeit einer Rampe, Treppenlift,..)
-
niedrigere Türklinken,
Lichtschalter, Arbeitsplatten
-
Hausnotrufsysteme
-
Griffe (vor allem in Bad, Flur,
Balkon)
-
Sitzgelegenheiten beim Duschen
-
rutschfester Fußbodenbelag
Wohnungsanpassungen können sehr
kostspielig sein, in der Regel müssen sie durch Eigenmittel
finanziert werden. Möglich ist manchmal auch eine Finanzierung über
Kostenträger.
Die Pflegekasse unterstützt
Wohnungsanpassungen!
Entscheidend dafür, ob und welcher
Kostenträger die Wohnungsanpassung übernehmen kann hängt von den
jeweiligen Lebensumständen der betroffenen Person ab. Bei Personen
mit einer Pflegestufe zahlt die Pflegeversicherung bis zu 2557 Euro
Zuschuss für Wohnungsanpassungen. Diese Leistung kann beantragt
werden, sie dient dazu, den Pflegebedürftigen so lange wie möglich
im häuslichen Umfeld zu lassen und das größtmögliche aß an
Eigenständigkeit zu garantieren.