Mindestlohn

Das Wichtigste zum Mindestlohn auf einen Blick

Mindestlohngesetz & Mindestlohn

Anfang 2015 trat das Mindestlohngesetz in Kraft und es gilt der Mindeststundenlohn von 8,50 Euro – auch im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Was Sie dazu wissen sollten…

Am 1. Januar 2015 trat in Deutschland das Mindestlohngesetz in Kraft, welches eine Lohnuntergrenze festsetzt. Von nun an sind alle Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde zu zahlen.

 

Für wenige Branchen gelten laut Mindestlohngesetz  jedoch bis zum Jahr 2017 noch Ausnahme- bzw. Übergangsregelungen, so zum Beispiel für die Fleischindustrie, das Friseurhandwerk oder Zeitungszusteller. Ebenso greift der gesetzliche Mindestlohn nicht bei

  • Minderjährigen,
  • Auszubildenden,
  • Pflichtpraktikanten
  • und Langzeitarbeitslosen.

 

Mindestlohn

Mindestlohn und haushaltsnahe Dienstleistungen

Für geringfügig Beschäftigte mit einem Monatsverdienst von bis zu 450 Euro gilt das Mindestlohngesetz jedoch. Ist Ihr Babysitter, Ihre Putzfrau oder Hundesitter ein Minijobber, müssen Sie ihn sei dem 1. Januar 2015 mit mindestens 8,50 Euro pro Arbeitsstunde vergüten und gegebenenfalls den Arbeitsvertrag anpassen. Minijobber dürfen in Deutschland folglich nur noch maximal 52 volle Stunden im Monat arbeiten. Wenn sie darüber hinaus tätig sind, gelten sie als Midijobber und müssen vom Arbeitgeber bei der Krankenkasse und dem zuständigen Unfallversicherungsträger angemeldet werden. Die Beschäftigung ist dann sozialversicherungspflichtig.

 

 

Weitere Informationen zum Mindestlohn und Mindestlohngesetz finden Sie hier sowie auf www.mindestlohn.de oder www.der-mindestlohn-kommt.de.

 





Kommentare
  1. Das Wichtigste zum Mindestlohn auf einen Blick
    Dagmar Heckmann-Müll | Freitag,Januar 16.2015

    Sehr geehrte Betreut.de,vielen Dank für die Informationen über die Änderungen von dem Stundenlohn in Mindestlohn. Die ausführliche Information gibt mir eine Sicherheit im Umgang bei den Verhandlungen mit den Arbeitgebern/ Arbeitgeberinnen.Mit freundlichen Grüßen Dagmar

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