9 Fakten über den Ablauf eines Kaiserschnitts

9 Fakten über den Ablauf eines Kaiserschnitts

Sie wissen nicht, was Sie bei einem Kaiserschnitt erwartet? Diese 9 Fakten werden Sie aufklären, sodass Sie sich gut vorbereitet fühlen, wenn Sie an Ihrem großen Tag im Krankenhaus ankommen.

Bald werden Sie Ihr Baby kennenlernen – aber Sie müssen sich einem Kaiserschnitt unterziehen. Sie sind sich nicht sicher, was Sie erwartet? Hier lesen Sie, was ab der Ankunft im Krankenhaus bis in den Operationssaal passiert.

Vorher

  • Warte, es ist noch dunkel draußen!
    Viele Frauen mit einem festgelegten Kaiserschnitt werden sehr früh morgens, noch ehe die Sonne aufgeht, im Krankenhaus eintreffen. Sie werden kein Frühstück bekommen, da Ihr Magen leer sein muss. Typischerweise werden Sie sich an der Rezeption melden.

 

  • Jetzt können Sie Ihre Füße nicht sehen, aber bald werden Sie wieder in Ihren Bikini passen.
    Sobald Sie auf Ihrem Zimmer sind, werden Sie einen Krankenhauskittel bekommen und man wird Ihren Intimbereich rasieren. Die meisten Schnitte eines Kaiserschnitts verlaufen entlang der Bikinilinie, was gut ist, wenn Sie vorhaben, wieder einen Bikini anzuziehen.

 

  • Wiederholen, Wiederholen, Haben Sie das verstanden?
    Sie werden von Ärzten, Krankenschwestern und Krankenhauspersonal tausendmal nach Ihrem Namen, Geburtsdatum gefragt und ob Sie irgendwelche Allergien haben. Das ist wichtig, kann jedoch ein bisschen nervig werden, gehört aber zum natürlichen Ablauf eines Kaiserschnitts dazu.

 

  • Ihr Partner wird eine Maske tragen.
    Wenn Sie Ihren Partner oder eine andere Person zur Unterstützung mitbringen, wird diese im Operationssaal einen Kittel, eine Haube und Maske tragen müssen, also vergessen Sie nicht, ein Foto für das Babybuch zu machen. Ihr Partner wird gebeten, sich zunächst in einem separaten Raum aufzuhalten, während Sie schon in den Operationssaal gebracht werden. Er wird dann dazustoßen, wenn die Operation beginnt.

 

  • Hey, es ist kalt hier drinnen!
    Viele Frauen sind überrascht, wie kalt es im Operationssaal ist. In Anbetracht dessen, dass Sie nichts weiter als einen Kittel und ein paar Socken tragen. Der Raum ist zudem steril – also muss er kalt sein. Hier gibt es kein sanftes Kerzenlicht!

Währenddessen

  • Es wird ein Durcheinander geben.
    Jason James, medizinischer Leiter von FemCare Ob-Gyn und Vorstandsmitgliedam Baptist Hospital in Miami hat über 1.000 Kaiserschnitte hinter sich. Er sagt, dass die Frauen manchmal auf diese Menge an Leuten im Operationssaal nicht vorbereitet sind. „Es halten sich viele Leute in dem Raum auf. Ein oder zwei Anästhesisten, ein Chirurg, ein Assistent, mindestens zwei Krankenschwestern und jemand, der sich um das Baby kümmert. Es kann sehr überfüllt wirken und schnell zu viel sein. Aber jeder ist für Ihre Sicherheit da und hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.“

 

  • Sie werden betäubt.
    James sagt, dass Frauen häufig von diesem Gefühl überrascht sind. „Das Narkosemittel betäubt Sie nicht nur, sodass Sie nichts mehr spüren, sondern setzt auch den unteren Teil Ihres Körpers außer Gefecht, sodass Sie sich nicht mehr bewegen können. Das kann erschreckend sein, aber ist nur von kurzer Dauer und Ihr Körpergefühl wird binnen weniger Stunden zurückkehren.“ Andere Nebenwirkungen können Zittern, Kitzeln oder Übelkeit und Erbrechen sein.

 

  • Stellen Sie sich auf Ziehen und Drücken ein
    Dies sind ein paar der Dinge, die Sie zu spüren bekommen, wenn Sie Ihr Baby bekommen. Tracy Hartley, Inhabein des BEST Doula Service, hat mehr als 18 Jahre Erfahrung als Geburtsbegleiterin und war bereits bei mehr als 560 Geburten dabei.
    Sie war schon viele Male im Operationssaal zusammen mit Müttern und erzählt: „Es fühlt sich so an, als ob der Chirurg versucht, Sie vom Tisch zu ziehen, wenn das Baby geboren wird. Das Gezerre und Ziehen ist normal, sollte nicht weh tun und nicht lange dauern. Sie werden auch den Geruch von verbranntem Fleisch wahrnehmen, wenn die Wunde kautarisiert wird. Das ist normal. Mütter können eine Maske tragen oder sich einen aromatherapeutischen Duft auf ihre handfläche oder ihren Kittel auftragen lassen, um den Geruch zu überdecken.

Danach

  • Es ist wirklich schnell vorbei
    Viele Mütter sind erstaunt, wie schnell der ganze Vorgang vorbei ist – und auf einmal ist Ihr Baby da! Ihr Partner wird das Baby vermutlich auf dem Arm tragen, während Sie in einen Aufwachraum oder in ein gewöhnliches Krankenzimmer gebracht werden.

 

 Dieser Artikel erschien ursprünglich hier und wurde aus dem Englischen übersetzt.



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