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Neues Konzept für pflegende Angehörige: Hilfsmittel aus der PflegeBox

Verbesserung der häuslichen Versorgung Pflegebedürftiger

Zur Unterstützung der Pflegenden werden alternative Modelle entwickelt: Eins davon ist die PflegeBox.

Die Möglichkeit der Kostenübernahme von zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln wird in Deutschland noch zu wenig genutzt. Die Gründe hierfür haben wir vor kurzem bei uns im Magazin beleuchtet. Dr. Jörg A. Zimmermann ist Arzt und Geschäftsführer der CommitMed GmbH. Um auf die unbefriedigende Versorgungssituation aufmerksam zu machen, bietet er mit der „PflegeBox“ ein neues Servicemodell an.

Wieso brauchen pflegende Angehörige ein neues Versorgungsmodell für Pflegehilfsmittel?

„Obwohl es über die gesetzliche Pflegeversicherung  viele erstattungsfähige Produkt- und Dienstleistungsangebote gibt, werden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen häufig damit alleine gelassen, die benötigten Hilfsmaßnahmen in Eigenregie zu organisieren.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Pflegekassen bei der Beantragung von Verbrauchshilfsmitteln noch nicht einheitlich agieren. Wenn man sich als Angehöriger dort nach den Erstattungsmöglichkeiten erkundigt, bekommt man leider oft keine kompetente Auskunft. Stellt man als Anbieter aber ein neues Versorgungsmodell vor, das allen Beteiligten – auch den Kassen – Vorteile bringt, dann bekommt man von ihnen Aufmerksamkeit, Lob und Unterstützung.“

Wie sieht ein mögliches Konzept der Verbesserung Ihrer Meinung nach aus?

Wichtig für ein solches Konzept ist der Fokus auf dem Pflegehilfsmittelbedarf. Das heißt, dass der Angehörige zunächst umfassend zum Thema Pflegehilfsmittel informiert und dann – entsprechend der individuellen Pflegesituation – mit einem monatlichen Sortiment an kostenlosen Verbrauchshilfsmitteln beliefert wird. Wenn sich die Pflegesituation ändert, ist natürlich jederzeit eine Änderung möglich. Dieses Konzept verfolgt das PflegeBox-Team mit seinem Angebot.

Was findet der Pflegende in einer solchen PflegeBox?

In der PflegeBox befinden sich Pflegehilfsmittel – angepasst an den Bedarf der betroffenen Familie.  Bei diesen Pflegehilfsmitteln handelt es sich um Verbrauchsartikel, die zur Erleichterung der pflegerischen Maßnahmen beitragen und deren Kosten zu 100 Prozent von den Kassen übernommen werden. Hierzu zählen zum Beispiel Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel. Das Besondere beim Service der PflegeBox: Alle notwendigen Formalitäten und Maßnahmen, von der Einreichung des Antrags auf Kostenerstattung bei der Pflegekasse über die zuverlässige monatliche Belieferung bis zur Direktabrechnung mit den Kostenträgern, übernehmen wir von der PflegeBox – ohne irgendeine finanzielle Vor- oder Eigenleistung des Versicherten. Damit ist die PflegeBox ein sinnvoller Baustein für die Verbesserung der häuslichen Versorgung Pflegebedürftiger.

 

Joerg_Zimmermann

 Zur Person Jörg Zimmermann

Dr. med. Jörg Zimmermann hat an den Universitäten von Freiburg und München Medizin studiert. 1998 begann Dr. Zimmermann mit der Umsetzung von Geschäftsideen zum Thema „Medizin – Medien – Marketing“, die er in den Jahren seiner klinischen Tätigkeiten entwickelt hatte. Ab 2001 beriet Dr. Zimmermann Firmen zu Marketing- und Kommunikationsstrategien im deutschen Gesundheitsmarkt. Er war von 2000 bis 2002 Aufsichtsrat eines börsennotierten Unternehmens der Medizintechnik. Im Jahr 2003 gründete er InfotainMed, eine PR- und Kommunikationsagentur für Kunden aus dem Gesundheitsmarkt, die er bis heute führt.



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