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Was man in der Schwangerschaft nicht essen sollte

Sushi? Kaffee? Wir sagen Ihnen, was Sie besser nicht essen sollten (und was Sie ruhig essen können!), während Sie in anderen Umständen sind.

„Was darf ich in der Schwangerschaft nicht essen?“

Um diese Frage kommt keine Schwangere herum: Umso schlimmer, dass es gerade hier so viele verschiedene Aussagen, Mythen und Gerüchte gibt. Auf dem einen Blog über Ernährung in der Schwangerschaft lesen Sie, dass ein bestimmtes Essen ein absolutes No-Go ist, aber dann kommt Ihre Busenfreundin um die Ecke und meint, dass das Blödsinn sei. Und die Google-Suche ergibt Tausende von unterschiedlichen Ratschlägen.

Wem sollen Sie glauben und was entspricht der Wahrheit? Was dürfen Schwangere nicht essen? Bevor Sie Ihren Lieblingssnack verbannen oder auf etwas rumknabbern, das in der Tat nicht so richtig gesund ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker und schauen Sie sich folgende Checkliste an.

5  Lebensmittel, die Sie vermeiden sollten

Diese Lebensmittel stellen ein mögliches Risiko für Sie oder Ihr Baby dar, deshalb sollten Sie diese Lebensmittel von Ihrer Einkaufsliste streichen.

 

Kaltes, halb gares oder rohes Fleisch

„Es ist sehr gefährlich, kaltes, rohes oder halb gares Fleisch zu essen, da hier eine erhöhte Gefahr für Listerien besteht, einer Bakterienart, die bei Kühlschranktemperaturen gedeiht“, sagt Sarah Krieger, zertifizierte Ernährungsberaterin und Sprecherin der Academy of Nutrition and Dietetics. Listerien können eine Fehlgeburt oder Fehlbildungen beim Baby verursachen. Sie rät dazu, jegliches Fleisch – besonders Aufschnitt — und Essensreste immer auf mindestens 165 Grad zu erhitzen.

 

Sojabohnenkeime

Roh können diese mit Bakterien verunreinigt sein. Braten Sie sie in einer Pfanne, aber halten Sie sie von Ihrem Salat fern. Das ist das Risiko nicht wert.

 

Rohmilchkäse

Cassie Bjork, zertifizierte Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin von Healthy Simple Life, sagt, dass schwangere Frauen diese Art von Käse vermeiden sollten, um lebensmittelbedingten Krankheiten aus dem Weg zu gehen. Die U.S. Food and Drug Administration befürwortet das und merkt an, dass „rohe“ (nicht pasteurisierte) Milchprodukte, Bakterien, wie z.B. Salmonellen, Kolibakterien und Listerien beinhalten können.

 

Roher Fisch

Sie schmachten nach Sushi, aber sie sollten wirklich erstmal einen Bogen darum machen. „Rohe Lebensmittel wie Sushi und Thunfisch sind für angehende Mütter nicht zu geeignet“, sagt Bjork. Genau wie rohes Fleisch und nicht pasteurisierte Milchprodukte, können diese Fischprodukte krankheitserregende Bakterien beheimaten, auf die schwangere Frauen womöglich sehr empfindlich reagieren.

 

Fisch mit hohem Quecksilbergehalt

Hai, Königsmakrelen, Schwertfisch und Torpedobarsch weisen einen hohen Quecksilbergehalt auf. Das stellt laut Mayo Clinic ein Risiko für das sich entwickelnde Nervensystem Ihres Babys dar.

Mythen über Lebensmittel, die man vermeiden sollte

Hilfreich oder Hype? Wir widerlegen Mythen über Lebensmittel, die man angeblich nicht während der Schwangerschaft essen soll.
 

Alles aus dem Meer

Sie haben vielleicht schon mal gehört, dass Fisch grundsätzlich schlecht für Ihr Baby ist, aber das stimmt nicht. Im Gegenteil: Ein paar Mal pro Woche Fisch zu essen, bietet eine großartige Quelle an Proteinen, Vitaminen, Mineralien und gesunden Fetten – alles super für Mutter und Kind. Sie sollten nur darauf achten, dass Fisch und Meeresfrüchte immer gründlich abgekocht oder durchgebraten sind, um Krankheiten zu vermeiden.

 

Kräutertee

Auch wenn viele Kräutertees Zutaten beinhalten, die schädlich sein können, heißt das nicht, dass jeder Kräutertee gefährlich ist. Lesen Sie das Etikett. Wenn es nur Pfefferminz oder Kamille ist, ist alles in Ordnung.

 

Sandwiches

Der Mythos von gefährlichem Aufschnitt ist ein bisschen außer Kontrolle geraten. Vermeiden Sie Fleischdelikatessen, wenn sie nicht gründlich erhitzt wurden. Aber Ihr Käse-Sandwich oder Panini können Sie nach wie vor genießen.

 

Erdnüsse und andere verbreitete Allergene

Die Geschichte geht ungefähr so: Die Cousine der Mutter Ihrer besten Freundin hat in einem Artikel gelesen, dass der Verzehr von Nüssen in der Schwangerschaft, die Ursache für die immer häufiger auftretenden Lebensmittelallergien bei Kindern ist. Cassie Bjork widerlegt das. „Es gibt immer wieder nicht beweiskräftige Nachforschungen zum Thema Lebensmittelallergien und Schwangerschaft. Meiner Meinung nach ist es wichtig sich dem irgendwann während der Schwangerschaft auszusetzen, damit das Immunsystem des Kindes entsprechend darauf reagieren kann – so wie man Kinder in jungen Jahren auch verschiedenen Viren und Bakterien aussetzen sollte, damit das Immunsystem gestärkt wird.“

 

Kaffee
Genießen Sie weiterhin Ihren Morgenkaffee…in Maßen. Die Mayo Clinic empfiehlt nicht mehr als zwei Tassen am Tag.

 

Weicher Käse
Dieser Mythos ist entstanden, als weicher Käse, wie z.B. Brie, noch aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt wurde. Brie und andere Weichkäse, die aus pasteurisierter Milch hergestellt werden, sind inzwischen leicht erhältlich. Solange Ihr Weichkäse also aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde, ist alles okay.
Möchten Sie leckere Tipps für die Ernährung während der Schwangerschaft? Werfen Sie einen Blick auf diese Rezepte.

 

Dieser Text erschien ursprünglich auf Care.com und wurde aus dem Englischen übersetzt.

 



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