Fastenzeit

Fastenzeit: Sechs Dinge, auf die Sie eine Weile verzichten können

Der alternative Fastenplan

In der Fastenzeit wird häufig auf Süßes und Alkohol verzichtet. Doch es gibt noch andere Gewohnheiten, denen eine kleine Diät nicht schadet.

Fasten heißt nicht unbedingt nur, auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel zu verzichten. Wer fastet, kann auch bewusst andere Dinge weglassen. In diesem Jahr dauert die Fastenzeit vom 6. März bis zum 18. April. Das sind etwa sechs Wochen, in denen man ruhig mal auf etwas verzichten und seine Konsumgewohnheiten überdenken kann. Netflix, Plastik, ja sogar Wasser. Sie werden überrascht sein, wie gut es funktioniert!

Netflix-Fasten

Mal Hand aufs Herz: Wie viele Stunden verbringen Sie pro Woche mit dem Streamen von Serien und Filmen auf Netflix oder bei Amamzon Prime Video? Machen Sie sich Ihren Konsum bewusst und überlegen Sie, was Sie alternativ mit Ihrer Zeit anfangen können. Gehen Sie zum Sport, verabreden Sie sich mit Freunden, laden Sie Ihre Nachbarn ein oder nehmen Sie mal wieder ein Buch in die Hand. Wer sich einfach nur berieseln lassen möchten, kann beispielsweise auch ein Hörspiel herunterladen oder nach Anleitung meditieren.

 

Titel

WhatsApp-Fasten

Ständig blinkt und brummt Ihr Handy und die zahlreichen WhatsApp-Gruppen gehen Ihnen gehörig auf die Nerven? Dann ist es Zeit für eine WhatsApp-Diät. Kündigen Sie Ihre Abstinenz bei Ihrer Familie und den engsten Freunden an und deinstallieren Sie dann die App. Sie werden sehen, wie ungestört Sie sich plötzlich fühlen. Wer es noch eine Stufe schwieriger möchte, der kann vollständig auf sein Handy verzichten. Auf ein paar ungestörte, friedliche Wochen!

Wasserfasten

Schluss mit unnötigem Wasserverbrauch. Achten Sie in den kommenden sechs Wochen verstärkt auf Ihren Wasserkonsum und drehen Sie den Hahn zu, zum Beispiel während des Zähneputzens oder beim Einseifen der Hände. Auch die sonst so ausgiebige Dusche kann sicherlich um ein paar Minuten verkürzt werden, was ebenfalls Wasser spart. Werfen Sie außerdem einen genauen Blick auf Haushaltsgeräte, wie Wasch- und Spülmaschine. Hier werden häufig Energiesparprogramme angeboten, die nur die Hälfte an Wasser benötigen.

 

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Heizungsfasten

In Ihrer Wohnung hat es sommerliche 25 Grad und man kann problemlos im T-Shirt herumlaufen? Drehen Sie die Temperatur ein wenig zurück und ziehen Sie lieber einen Kuschelpullover und dicke Socken an. Achten Sie außerdem darauf, welche Räume tatsächlich geheizt werden müssen. Den Flur und auch das Schlafzimmer können Sie ruhig etwas kühler halten. Und auch nachts muss die Heizung nicht auf höchster Stufe durchlaufen. Hier reicht ein Sparmodus, sodass die Räume bis zum nächsten Morgen nicht vollständig auskühlen.

Müllfasten

Frisches Obst und Gemüse zeitnah essen, genauer auf das Verfallsdatum achten und auf unnötige Verpackungen verzichten: Das sind die Spielregeln beim Müllfasten. Kaufen Sie daher nur Lebensmittel, die Sie vorher auf den Einkaufszettel geschrieben haben und die Sie fest für Ihren Speiseplan einkalkuliert haben. Vermeiden Sie, zu viele frische, schnell verderbliche Produkte auf einmal zu besorgen. Auch die Verwendung von weniger Plastik ist nicht unmöglich. Behelfen Sie sich mit Stofftaschen, Schraubgläsern und Dosen aus Edelstahl.

 

Kaffee

Stellen Sie sich Ihrer größten Schwäche

Fleisch, Schokolade, Kaffee? Welcher kleinen „Sünde“ verfallen Sie regelmäßig? Zugegeben: Es mag am Anfang etwas schwierig sein, auf den morgendlichen Kaffee oder den abendlichen Burger zu verzichten. Dennoch: Versuchen Sie, sich Ihrer Routine zu widersetzen und finden Sie Alternativen. Wie wäre es mit einem leckeren Ingwer-Minz-Tee oder einem Quinoasalat? Seien Sie experimentierfreudig und sehen Sie die sechswöchige Fastenzeit als Entdeckungsreise!

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