Tierbetreuer werden

Wie werde ich Tierbetreuer?

Qualifikation durch Fortbildung und Kurse

Für angehende Tierbetreuer gibt es keine spezifische Ausbildung. Sie können Ihre Chancen auf einen Job aber durch spezielle Kurse und andere Referenzen erhöhen.

Sie möchten Ihre Liebe zu Tieren zum Beruf machen und sind davon überzeugt, dass Sie dafür die passenden Eigenschaften mitbringen? Dann nichts wie los! Doch damit Sie eine Basis an Fachwissen vorweisen können, empfiehlt es sich, genügend Erfahrung und bestenfalls Zusatzqualifikationen im Gepäck zu haben. Zwar gibt es keine bundeseinheitliche Qualifikation für die Tätigkeit des Tierbetreuers, aber praktische Fortbildungen können Ihre Chancen auf einen Job erhöhen.

Persönliche Voraussetzungen

Grundvoraussetzung für diese Arbeit ist die Erfahrung mit Tieren. Es sollte Ihnen Spaß machen, Zeit mit ihnen zu verbringen und sich um sie zu kümmern und es ist wichtig, dass Sie sich gut mit der zu betreuenden Tierart auskennen. Denn es geht nicht nur darum, mit dem Tier zu spielen und den Futternapf zu füllen – Sie sollten auch schwierigere Situationen meistern und im Notfall wissen, was zu tun ist. Zudem ist es von Vorteil, wenn Sie dem Tierhalter die Option anbieten, dass die Betreuung auch bei Ihnen zuhause stattfinden kann.

Mögliche Ausbildungsberufe mit Tieren

• Ausbildung zum Tierpfleger
• Ausbildung zum Tiermedizinischen Fachangestellten
• Ausbildung zum Tierphysiotherapeut
• Ausbildung zum Hundetrainer
• Studium oder Ausbildung zum Tierheilpraktiker
• Studium zum Tierarzt

 

Wer nicht sofort eine berufliche Laufbahn einschlagen möchte, kann den Umgang mit Tieren ebenso gut im Tierheim erlernen, zum Beispiel in Form eines Praktikums oder eines Freiwilligendienstes. So verbringen Sie Zeit mit Hunden, Katzen, Kaninchen und Co. und lernen ihr Verhalten besser kennen. Außerdem können Sie die Tiere von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern für eine Weile betreuen, um mehr über ihr Wesen zu erfahren. Diese Erfahrungen sollten Sie in jedem Fall als Referenz in Ihrer Bewerbung oder Ihrem Profil auf Betreut.de angeben.

Tierbetreuer werden

Weiterbildungen und Seminare

Nützliche Zusatzqualifikationen für angehende Tierbetreuer sind: das Wissen über Erste Hilfe am Haustier, Tierkommunikation und Körpersprache, ebenso wie Haltung, Fütterung und Gesundheitsmanagement. Wer sich zum Beispiel auf Hunde spezialisieren möchte, sollte sich Gedanken über eine Weiterbildung im Bereich Welpenaufzucht und Hundeerziehung machen, genauso wie über den Erwerb eines Hundeführerscheins. Der Deutsche Tierschutzbund e. V. bietet eine Vielzahl von Weiterbildungen für verschiedene Tierarten an. Von einwöchigen Seminaren bis hin zu Wochenendkursen können Tierfreunde aus einem großen Angebot wählen. Die Praxisseminare decken Themen wie die Erstversorgung von Reptilien oder Verhaltensprobleme bei Katzen ab.

Respektvoller Umgang mit Tierhalter und Tier

Sobald es mit dem Job als Tierbetreuer geklappt hat und Sie mit dem Tierhalter in Kontakt treten, sollten Sie von Anfang an auf eine offene und respektvolle Kommunikation achten. Tauschen Sie Handynummern aus, unter denen Sie beide gut zu erreichen sind. Signalisieren Sie stets Ihr Interesse am Tier, seien Sie pünktlich und bestenfalls zeitlich flexibel. Nun sollte der Arbeit mit dem Tier und dem Beginn einer neuen Freundschaft nichts mehr im Wege stehen.





Kommentare
  1. Wie werde ich Tierbetreuer?
    hannelore wutzdorff- | Donnerstag,August 29.2019

    Der Artikel ist sehr interessant und gut verständlich geschrieben.

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