Nur die Liebe zählt: Mit diesen Tipps finden Eltern den passenden Babysitter für romantische Stunden zu zweit.


  • Suche: Internetprofile bieten Eltern guten ersten Eindruck.
  • Interview: drei wichtige Fragen an den Babysitter.
  • Probearbeit: den Babysitter gemeinsam kennenlernen.

Berlin, 21. Januar 2019. Am 14. Februar war Valentinstag, der Tag der Liebenden. Ein Tag, den Paare traditionell zum Anlass nehmen, um das zu tun, was im Alltag zu kurz kommt: Ein Kurztrip in eine andere Stadt, ein Candle Light Dinner oder ein Abend in der Oper - es gibt unzählige Möglichkeiten, diesen Tag zu gestalten. Was für manche alltäglich klingt, ist für andere in weite Ferne gerückt. Denn, sobald aus Paaren Eltern werden, bleibt die Romantik oft auf der Strecke, wie das Internetportal Betreut.de in einer Studie festgestellt hat*. 46 Prozent der Eltern wünschen sich mehr Zeit zu zweit. Für die Hälfte von ihnen (24%) ist dieser Wunsch nicht in die Tat umzusetzen, weil sie keinen Babysitter haben. Dabei berichten drei Viertel der Befragten, dass eben genau diese gemeinsam verbrachte Zeit dazu beiträgt, den Partner attraktiv zu finden. Ein Grund mehr, sich als Paar neu zu entdecken und der Mama- oder Papa-Rolle zu entfliehen. Selbst für die, die den Valentinstag kitschig finden.

Um denen, die auch dieses Jahr den Valentinstag auf der Couch verbracht haben, die ersten Schritte zu erleichtern, hat Katrin Lewandowski, Familienexpertin bei Betreut.de, Tipps für die Babysitter-Suche zusammengestellt.


Rechtzeitig beginnen

Zu einer guten Vorbereitung zählt vor allem in Familien mit Kindern eine frühzeitige Planung. Eltern sollten bedenken, dass die Suche nach einem Babysitter auch ein persönliches Gespräch beinhaltet. Katrin Lewandowski rät demnach: „Die passende Betreuung zu finden, kann sehr schnell gehen oder eben auch mehrere Wochen dauern. Wichtig ist dabei, sich selbst genug Zeit einzuräumen, um mit einem guten Gefühl das Haus verlassen zu können.“ An dieser Stelle lohnt sich auch die Überlegung, wie Babysitter und Kind(er) sich erstmalig begegnen dürfen – direkt beim ersten Treffen oder bei einem gemeinsamen Mittagessen mit anschließender Spielzeit. Dazu eignet sich die natürliche Umgebung der Kinder am besten.

Den Babysitter vorher kennenlernen

Das eigene Kind einer fremden Person anzuvertrauen, bedarf einer guten persönlichen Basis. Eltern haben verschiedene Möglichkeiten, einen Babysitter zu finden. Empfehlungen von Freunden, ein Aushang in der Kita oder im Internet. „Einige sind skeptisch, online nach Betreuern zu suchen. Dabei bekommen sie über die Profile einen guten ersten Eindruck von den Interessen und Erfahrungen der Babysitter und können somit viele Fragen vorab klären. Oft lassen sich dort auch Bewertungen anderer Eltern finden. Ein Kennenlernen ersetzen die Onlineprofile natürlich nicht“, sagt Katrin Lewandowski. In einem persönlichen Gespräch können Eltern ein Gefühl dafür bekommen, ob die Person für die Betreuung des eigenen Nachwuchses geeignet ist. Die Familienexpertin rät: „Mütter und Väter sollten hier keine Hemmschwelle haben und alles ansprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Auf jeden Fall sollten sie abklopfen, welche Erfahrungen der potenzielle Babysitter hat und sich Referenzen nennen lassen. Außerdem können Eltern sich danach erkundigen, warum die Person überhaupt Kinder betreuen möchte und wie sie mit einer Notfallsituation wie einem Unfall oder einer Verletzung umgeht.“

Damit die romantischen Stunden garantiert gelingen: wichtige Punkte vorab thematisieren

Eltern haben ganz unterschiedliche Prioritäten. Neben Referenzen, persönlicher Sympathie und Bezahlung bedürfen auch andere Punkte einer Klärung: Erste Hilfe, Notfallkontakte und Besonderheiten im Umgang mit den Kindern sind Themen, zu denen sich beide Seiten vorab abstimmen sollten. Ein gutes Bauchgefühl darf außerdem nicht fehlen. „Damit dieses bleibt, können Eltern den Babysitter vorab auch darum bitten, ihnen zwischendurch ein Foto von zuhause zu schicken“, rät Lewandowski. „Dies kann eine Spielsituation oder das Kind beim Essen zeigen.“ So stehen den romantischen Stunden von Mama und Papa nichts mehr im Wege und die Schmetterlinge können wieder flattern. Nicht nur am Valentinstag.


Weitere Tipps zum Babysitter-Interview erhalten Sie unter:
https://www.betreut.de/magazin/kinder/die-top-10-fragen-fuer-das-babysitter-interview/

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