Weniger ist mehr: Mit Haushaltsreinigern Geld und Müll sparen


Berlin, den 28. Oktober 2019. Am 8. November ist der Internationale Tag der Putzfrau. Dieser wurde 2004 ins Leben gerufen und verweist auf die weltweit geleistete Arbeit von Putzkräften. Damit gilt er auch jenen Haushaltshilfen, die sich in privaten Haushalten engagieren und zahlreichen Familien somit den Alltag erleichtern. Reinigungsmittel sind die wichtigsten Arbeitsmittel von Haushaltshilfen. Ökologische oder biologisch abbaubare Reinigungsmittel gelten oftmals als gesundheitlich unbedenklich und erfreuen sich nicht zuletzt auch im Zuge der Diskussion um den Klimawandel zunehmender Beliebtheit. Warum nicht den Tag der Putzfrau zum Anlass nehmen, sich der natürlichen Alternativen zu besinnen?   Viele Familien stellen bereits auf ökologische Reiniger um und tun somit sich und auch der Haushaltshilfe etwas Gutes. Betreut.de hat mit Bloggerin Heike Niemöller gesprochen, die einige nützliche Tipps zusammengestellt hat. Sie weiß, welche natürlichen Hausmittel die eigenen vier Wände zum Glänzen bringen, ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Tip 1: Weniger ist mehr

Heike Niemöller vertritt eine ganz klare Auffassung, wenn es ums Putzen geht. Sie sagt: „Niemand braucht für alles ein eigenes Reinigungsmittel oder aggressive Spezialreiniger. Mit einem Glasreiniger beispielsweise können nicht nur Glasflächen, sondern auch Edelstahlflächen, Herd und Kühlschrank gereinigt werden. Ich empfehle, die Haushaltshilfe zu fragen, welche Reiniger sie tatsächlich verwendet. So sparen Familien unnütze Einkäufe, reduzieren Müll und schonen auch noch ihren Geldbeutel.“   Für diejenigen, die über die Müllreduzierung hinausgehen wollen, bieten viele Supermärkte und auch Drogerieketten bereits eine Auswahl ökologischer Haushaltsreiniger an.  

Tip 2: Chemikalien durch natürliche Mittel ersetzen

In den meisten Haushaltsreinigern befinden sich viele Chemikalien, die sich unter anderem negativ auf die Umwelt auswirken. Für alle Familien und Haushaltshilfen, die genau an dieser Stelle etwas verändern und ökologischer putzen wollen, hat Heike Niemöller folgenden Tipp: „Es braucht tatsächlich nur sehr wenige Zutaten, um Haushaltsreiniger selbst herzustellen“, sagt die Bloggerin. „Ich mache Glasreiniger, Allzweckreiniger oder auch andere Reiniger aus Essigessenz, Soda, Natron, ätherischen Ölen und Wasser.“ All diese Inhaltsstoffe sind biologisch abbaubar und schonen die Umwelt. Wer die selbst hergestellten Reiniger in Gefäße füllt, die sich wieder auffüllen lassen, beispielsweise Sprühflaschen aus Klarglas, spart zusätzlich Müll und langfristig Geld.  

Tip 3: Mit einer Sache starten

Wer sich im eigenen oder auch in anderen Haushalten umschaut, wird feststellen, dass herkömmliche Reiniger in Hülle und Fülle vorhanden sind. „Ich empfehle, sich einen Reiniger rauszupicken und diesen durch einen selbst hergestellten zu ersetzen“, sagt Heike Niemöller. „Niemand kann alles auf einmal anpacken und vorhandenes darf aufgebraucht werden. Für die erste Eigenproduktion eignet sich Glasreiniger. Diesen nutze ich für das Putzen von Fenstern, Kühlschrank, Edelstahlflächen und vielem mehr und er lässt sich mit nur wenigen Zutaten herstellen.“   Für all diejenigen, die direkt loslegen wollen, hat Bloggerin Heike folgendes „Rezept“: Einfach 50 Milliliter Essigessenz, einen Spritzer Spüli, fünf Tropfen Lavendelöl (oder eine andere Duftnote) und 200 Milliliter Wasser in eine Flasche füllen und vermengen. Sprühdosierer drauf und schon kann es losgehen.  


Über Relleomein – Heike Niemöller

Heike Niemöller bloggt seit fünf Jahren auf relleomein. LeserInnen finden dort gesunde und meist vegetarische Rezepte. Neben dem Kochen ist Ordnung Heikes zweite Leidenschaft. In ihrer Reihe „Organize my life“ nimmt sie LeserInnen und Follower mit zu ihr nach Hause und zeigt, wie Haushalt und Leben etwas leichter zu gestalten sind. Ein nachhaltiger Lebensstil ist Heike Niemöller sehr wichtig, weshalb sie ihre Erfahrungen zu verpackungsfreien Einkäufen und ökologischen Kunstoffalternativen ebenfalls auf ihrem Blog teilt.

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