Ein wunderbar entspannter Urlaub mit Hund

Home-Office

Julia Wenderoth ist begeisterte Hundebloggerin und hat mit ihrer ständigen Begleiterin, Windspiel-Hündin Lola, im Jahr 2015 die miDoggy Community ins Leben gerufen. Julia liebt es, sich den ganzen Tag mit Themen rund um den Hund zu beschäftigen, gibt ihre Erfahrungen auf ihrem Hundeblog weiter und bietet mit der Community die Möglichkeit zur gezielten Informationssuche und zum Austausch für alle Hundebesitzer. Heute gibt sie uns zehn wertvolle Tipps für einen entspannten Urlaub mit dem Vierbeiner an die Hand. Los geht’s!

 

 

Mit diesen Tipps habe ich schon viele wunderschöne Reisen mit meiner Maus Lola verbracht und wünsche nun auch dir einen traumhaften Urlaub mit Hund:

1. Suche dir eine hundefreundliche Unterkunft

Meist steht bei der Urlaubsplanung als erstes der Ort fest, an dem man sich mit dem lieben Vierbeiner erholen möchte. Nun geht es daran, dort eine Unterkunft zu finden, in der Hunde nicht nur geduldet, sondern auch herzlich willkommen sind. Ich befrage dafür immer Google und zwar nach „Urlaub mit Hund“ und der entsprechenden Ferienregion. Oft findet man dann schon die ersten Unterkünfte bzw. eine eigene Webseite des Ferienortes, auf der hundefreundliche Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze vorgestellt werden.

2. Informiere dich vorab über Einreisebestimmungen für Hunde

Falls es ins Ausland gehen sollte, ist es wichtig, sich vorab über die Einreisebestimmungen und auch mögliche Krankheiten, die es in Deutschland nicht gibt, zu informieren und die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen. Gerade für Letztes empfehle ich, rechtzeitig vor Reiseantritt den Tierarzt des Vertrauens zu konsultieren, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Denke auch immer daran, den Impfpass deines Vierbeiners mitzunehmen, auch bei einer innerdeutschen Reise.

3. Nimm die Lieblingsdinge deines Hundes mit

Gerade bei den vielen neuen Eindrücken, die auf deinen Hund im Urlaub einprasseln werden, ist es wichtig, dass er, soweit es geht, ihm bekannte Dinge um sich hat. Ich nehme daher immer (unter anderem) Lolas Lieblingskuscheldecke, Lieblingsspielzeug und -kauknochen mit. Wenn dein Hund gerne in seinem Körbchen schläft, würde ich auch das einpacken, damit er einen schönen Rückzugsort hat, an dem er alles verarbeiten kann.

4. Füttere das gewohnte Futter

Ein Ortswechsel ist immer mit etwas Stress für den Hund verbunden, genauso eine Futterumstellung. Daher mache es deinem Liebling leicht und nimm sein Futter mit oder informiere dich vorab, ob es dieses vor Ort zu kaufen gibt.

5. Mache dich mit den klimatischen Bedingungen vor Ort vertraut

Hunde kommen mit Hitze viel schlechter zurecht als wir Menschen. Fährst du im Sommer an einen Ort, an dem es heiß werden kann, verschaffe dir gleich am Anfang einen Überblick, wo du deinem Hund Abkühlung gönnen kannst und nimm gegebenenfalls eine Kühlweste mit. Das Gleiche gilt für besonders kalte Regionen: Gerade für Hunde mit wenig oder gar keinem Unterfell ist es ratsam, entsprechende Mäntel mitzunehmen.

6. Mache deinem Hund die Autofahrt so angenehm wie möglich

Sorge dafür, dass dein Hund vor einer längeren Autofahrt noch ein wenig Auslastung hat und füttere ihm leichtverdauliche Kost, am besten jedoch nicht direkt vor der Fahrt. Mache öfters Pausen, in welchen sich der Hund ein wenig strecken und bewegen darf, und halte Wasser und vielleicht einen kleinen Snack für deine Fellnase bereit.

7. Eine Bahnfahrt, die ist lustig

Seid ihr mit dem Zug unterwegs, gilt als Vorbereitung das Gleiche wie beim Autofahren. Halte auch hier immer Wasser und einen kleineren Snack bereit. Je nachdem mit welchem Zugunternehmen ihr verreist, gibt es verschiedene Beförderungsvorschriften für Hunde. Informiere dich auch hier rechtzeitig, welche dies sind, denn ein Maulkorbtraining, die Gewöhnung an eine Tasche oder Ähnliches sollten langsam und ohne Zeitdruck aufgebaut werden.

8. Die schnellere Alternative für kleine Hunde: Fliegen

Falls dein Hund eine bestimmte Größe und ein bestimmtes Gewicht nicht übersteigt, kannst du mit ihm in der Kabine fliegen (hängt von der jeweiligen Fluggesellschaft ab). Das Fliegen im Frachtraum würde ich meinem Hund, ehrlich gesagt, nicht zumuten. Auch hier ist Auslastung und eine leichte Kost vor Reiseantritt wichtig und natürlich die behutsame Gewöhnung an die Flugtasche. Ich hatte drei Monate vor unserem Flug einfach Lolas Autobox durch die Tasche ersetzt und Lola hat sich während des Fluges wunderbar aufgehoben gefühlt.

9. Sorge für eine verantwortungsvolle Auslastung am Urlaubsort

Einen geregelten Tagesablauf gibt es im Urlaub meist nicht. Das ist für uns Menschen herrlich, um ein bisschen abschalten zu können. Für unsere Vierbeiner bedeutet es aber eher weniger Erholung. Achte daher darauf, dass dein Hund die richtig dosierte Auslastung bekommt, sich zum Beispiel zwischendurch auch mal nach Lust und Laune austoben kann und einfach Hund sein darf. Gerade am (Hunde-)Strand kann das Zwei- und Vierbeinern richtig viel Spaß machen!

10. Verschaffe deinem Hund Auszeiten

Nach der Auslastung folgt die Entspannung. Deinem Hund wird es richtig gut tun, wenn er sich (auch außerhalb der Nacht) mal richtig entspannen und zur Ruhe kommen kann. Denke daran, dass ein Hund 17 bis 22 Stunden am Tag ruht oder schläft und das gilt natürlich auch im Urlaub.

 

 

Home-Office

Über die Autorin:
Julia Wenderoth ist begeisterte Hundebloggerin und hat mit ihrer ständigen Begleiterin, Windspiel-Hündin Lola, im Jahr 2015 die miDoggy Community ins Leben gerufen. Dort werden alle Informationen rund um den Hund aus erster Hand von unabhängigen Hundebloggern und Hundebesitzern zur Verfügung gestellt und können gezielt abgerufen werden.


Diesen Artikel kommentieren
*

*