Winterdienst

Um im Winter auch bei Schnee eine Nutzung der Straßen und Gehwege zu ermöglichen, muss ein Winterdienst eingesetzt werden. Insbesondere sollen durch den Winterdienst Unfälle verhindert werden. Je nach Stärke des Schneefalls können dabei verschiedene Methoden zum Einsatz kommen. Unter anderem gibt es die Möglichkeit der Schwarzräumung, bei der die Straße komplett vom Schnee befreit wird, sowie die Weißräumung, bei welcher der neue Schnee an den Straßenrand geschoben wird, während eine alte Schneeschicht auf der Fahrbahn verbleibt und dort durch Festfahren und Splitt einen befahrbaren Untergrund bildet. Statt den Schnee zu räumen kann auch Sand oder Streusalz gestreut werden, wodurch besonders Glättegefahr gut bekämpft werden kann.

Winterdienst im eigenen Haushalt

Straßen werden üblicherweise durch den Winterdienst der Stadt geräumt. Die Gehwege jedoch müssen durch die Hausbewohner der angrenzenden Häuser geräumt werden. Hat man also ein eigenes Haus, so muss man dafür sorgen, dass die Gehwege, die an dieses Grundstück grenzen, schneefrei sind. Natürlich kann man auch für das Schneeschippen vor dem Haus eine Hilfe beauftragen.

Weitere Aspekte des Winterdienstes

Um einen möglichst reibungsfreien und sicheren Straßenverkehr zu gewährleisten, wird häufig auch präventiv gegen Straßenglätte vorgegangen. Auch Kombinationen von Räumung und Streuen sind möglich, um Streugut einzusparen. Aber nicht nur auf den Straßen, auch auf Dächern muss die Schneedecke beseitigt werden, da diese zum einen den enormen Lasten nicht standhalten können, und zum anderen Gefahren für Passanten bergen, da sich immer wieder kleine Lawinen lösen können.   Weitere Begriffe zum Buchstaben W: