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Die Kommunikation mit dem Nachhilfelehrer

Der Schlüssel zum Nachhilfe-Erfolg

Alle Eltern wünschen ihren Kindern schulischen Erfolg. Egal, ob ihr Kind an Mathe verzweifelt oder Unterstützung bei Prüfungsvorbereitungen braucht: Die Kommunikation zwischen Eltern, Schüler und Lehrer sollte stimmen.

Auf dem Weg zum schulischen Erfolg helfen klare Absprachen zwischen Eltern, Kindern und dem Nachhilfelehrer potenziellen Problemen schon frühzeitig entgegenzuwirken. Die folgenden 5 Tipps können helfen, die Kommunikation zu verbessern.

1. Stellen Sie die richtigen Fragen

Kommunikation ist das A und O – Schrecken Sie nicht davor zurück, dem Nachhilfelehrer Ihres Kindes konkrete Fragen zu stellen. Im Gegenzug sollte der Nachhilfelehrer stets offen für Ihre Fragen sein, nur so kann eine angenehme und vertraute Beziehung entstehen. Es ist ratsam, schon frühzeitig die Ziele, Lernmethoden und Strategien zu besprechen. Hilft der Nachhilfelehrer bei den Hausaufgaben? Finden in regelmäßigen Abständen Beurteilungen statt? Falls ja, werden diese schriftlich oder mündlich ausfallen?

2. Setzten Sie sich realistische Ziele

Aus Erfahrung wissen wir, dass übermotivierte Eltern den Leistungsdruck ihrer Kinder unnötig erhöhen und so möglicherweise ihren Erfolg hemmen können. Entfernen Sie sich von unrealistischen Zielen, wie die Zeugnisnote von 4 auf 1 zu verbessern, und das gerade mal nach einigen Wochen. Reicht für‘s erste nicht auch eine solide 3? Versteifen Sie sich nicht zu sehr auf die Verbesserung des Notenspiegels. Oft werden durch zusätzliche Nachhilfestunden Schlüsselqualifikationen gestärkt, welche sich erst nach einiger Zeit in den Zensuren bemerkbar machen. Die richtige Balance zwischen den schulischen Leistungen Ihres Kindes und Ihren Erwartungen, wird Ihnen dabei helfen, realistische Ziele zu setzen und positive Ergebnisse zu erzielen.

3. Nehmen Sie Teil

Selbstverständlich ist es nicht sinnvoll, bei jeder Nachhilfestunde anwesend zu sein und dem Nachhilfelehrer oder auch Ihrem Kind das Gefühl zu vermitteln, kontrolliert zu werden. Dennoch sollten Sie darauf achten, sich in regelmäßigen Abständen ein Bild über den Verlauf und den Fortschritt des Unterrichts zu machen. Falls es in Ihren Zeitplan passt, kann es eine gute Idee sein, die letzten fünf Minuten einer Nachhilfestunde als Update zwischen Ihnen, dem Nachhilfelehrer und Ihrem Kind zu verwenden. Ihr Kind kann ein Résumée ziehen und schildern, was es im Verlauf der letzten Stunde gelernt hat. Der Nachhilfelehrer kann die Zeit dazu nutzen, um Tipps zu geben, was bis zur nächten Nachhilfestunde wiederholt werden sollte.

Falls es Ihnen zeitlich nicht möglich sein sollte, anwesend zu sein, bitten Sie den Nachhilfelehrer um regelmäßige Gespräche, bei denen die Fortschritte beurteilt werden und Ziele ggf. neu gesetzt werden können. Diese können, wenn anders nicht möglich, auch telefonisch stattfinden.

4. Die Einbindung der Schule

Kommunizieren Sie die Nachhilfestunden auch mit dem Lehrer in der Schule. Oft begrüßen diese das zusätzliche Engagement der Schüler und unterstützen sie bereitwillig.

Falls beide Seiten damit einverstanden sind, kann dies zum zusätzlichen Austausch von Lehrer und Nachhilfelehrer führen. Denkbar sind Telefonate zwischen dem Schul- und dem Nachhilfelehrer aber auch Elternsprechtage, die gemeinsam mit dem Nachhilfelehrer besucht werden. Zusatzinformationen, wie zukünftige Themenschwerpunkte, ermöglichen eine vorrausschauende Vorbereitung.

5. Seien Sie gelassen

Wie schon in Punkt 1 erwähnt, tun Sie Ihrem Kind mit zusätzlichem Leistungsdruck keinen Gefallen. Sie sollten sich darüber bewusst sein, das der Wandel nicht über Nacht kommt und neben Höhen auch Tiefen mit sich bringen kann. Dies sollte Sie und Ihr Kind jedoch nicht dazu veranlassen, frühzeitig das Handtuch zu werfen. Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild, vermitteln Sie ihm, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben.

Mit der richtigen Kommunikation und Motivation auf allen Seiten wird am Ende des Weges das lang ersehnte Ziel „schulischer Erfolg“ auf Sie warten.

 

 

 

 



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