Lernen während der Ferien

Lernen während der Ferien

Schulbücher trotz Sommerferien

Endlich Ferien! Endlich Nichtstun? Ein Blick in die Schulbücher gehört für viele Kinder zu den Sommerferien dazu. So bauen Sie Lerneinheiten in den Ferienalltag ein.

Die Schulglocke klingelt. Endlich sind Sommerferien! Die Schultasche wird zuhause in die Ecke gestellt. Das war’s erst mal für die nächsten Wochen. Oder vielleicht doch nicht? Viele Kinder lernen auch in den schulfreien Wochen, um am Ball zu bleiben.

Wann es sinnvoll ist, während der Ferien zu lernen

Ferien sind eine Zeit der Entspannung und der Erholung vom Leistungsdruck der Schule. Alle zwei Monate eine längere Lernpause einzulegen, schadet Kindern keineswegs. Doch bei sechs Wochen Sommerferien – da wird den Sprösslingen oft ziemlich langweilig. Hinzu kommt, dass zu langes Nichtstun Schüler aus ihrem gewohnten Lernrhythmus bringen kann. Wer nicht verreist oder im Feriencamp ist, kann in der schulfreien Zeit Lernlücken nachholen oder einfach den aktuellen Wissensstand aufrechterhalten. Besonders Kinder, die Lernschwächen aufweisen, können die Ferien sinnvoll nutzen und bereits Gelerntes noch einmal auffrischen. Denn je öfter wir Dinge wiederholen, desto stärker können wir sie uns einprägen. Der Einstieg nach den Ferien fällt dann weniger schwer. Eltern sollten sich folgende Fragen stellen:

• Konnte mein Kind vor den Ferien gut mithalten?

• Wurden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, bei denen mein Kind noch unsicher ist?

 

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Wie soll während der Ferien gelernt werden?

Damit sich Ihr Kind auf das Lernen während der Ferien einstellen kann, sollten Sie feste Lernzeiten vereinbaren. Bauen Sie diese so in den Tagesablauf ein, dass sie das Feriengefühl des Kindes nicht zu sehr stören. Lassen Sie Ihrem Nachwuchs in jedem Fall einen gewissen Spielraum, in dem er selbst entscheiden darf, wann er die Schulaufgaben erledigen möchte. Legen Sie konkrete Tage fest, an denen die einzelnen Fächer an der Reihe sind (z.B. Montag für Mathematik, Mittwoch für Deutsch). Eine weitere Abmachung könnte sein, dass Ihr Kind Ihnen jeden Tag nach dem Frühstück ein paar Zeilen vorliest oder das Einmaleins wiederholt. Motivieren Sie die Kleinen, in dem Sie ihnen den Rücken stärken und sie daran erinnern, dass sich ihr Fleiß im neuen Schuljahr auszahlen wird. Auch ein Lob nach getaner Arbeit bewirkt den nötigen Motivationsschub für die nächste Lerneinheit.

Kinder auf Sprachreise schicken

Ob Englisch, Spanisch oder Französisch: Um Rückstände in Fremdsprachen aufzuholen, kann ein Sprachurlaub in den Ferien Wunder bewirken. Ihr Kind wird in der Sprachschule des jeweiligen Landes von Muttersprachlern unterrichtet, erweitert dadurch seinen Wortschatz und verbessert seine Grammatik. Neben dem eigentlichen Pauken geht es natürlich auch darum, Land und Leute kennen zu lernen und anhand von Gesprächen die Lerninhalte zu vertiefen. Ein Intensivkurs kann zu schnellen Fortschritten führen. Außerdem wird Ihr Kind viele neue Kontakte knüpfen und mit einer Menge schöner Erinnerungen und neuen Sprachkenntnissen nach Hause zurückkehren.

 

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Eine Nachhilfe engagieren

Wer keine Zeit hat, sein Kind beim Lernen selbst zu betreuen, für den kann das Engagieren eines privaten Nachhilfelehrers eine gute Option sein. Sprechen Sie diesen Schritt vorher in jedem Fall mit Ihrem Kind ab. Schüler, Studenten, aber auch Lehrer und Personen anderer Berufsgruppen bieten ihre Unterstützung an. Teilen Sie dem Nachhilfelehrer die Themenschwerpunkte sowie die Schwachstellen Ihres Kindes mit, zeigen Sie ihm aktuelle Schulbücher und geben Sie ihm ein paar Tage Zeit, um den Ferienunterricht vorzubereiten. Der Unterricht kann entweder an einem ruhigen Ort bei Ihnen zuhause oder in anderen vereinbarten Räumlichkeiten stattfinden.

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