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Sprachliche Weiterentwicklung als Au-pair

Viele junge Menschen liebäugeln mit einem Au-pair-Jahr, um eine neue Kultur und eine fremde Sprache kennenzulernen. Doch wie ist es möglich, das sprachliche Maximum aus dem Auslandsaufenthalt herauszuholen?

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“ Dieses Zitat des irischen Autors Frank Harris aus dem 19. Jahrhundert trifft noch heute den Nerv der Zeit. Eine fremde Sprache zu beherrschen kann sowohl privat als auch beruflich neue Türen öffnen und zu neuen Freundschaften führen.

Ein Au-pair Aufenthalt bietet die perfekte Möglichkeit, um die Sprache des Gastlandes zu vertiefen, indem man sie täglich anwendet und durch Sprachkurse vertieft. Doch wie ist es möglich, das sprachliche Maximum aus dem Aufenthalt herauszuholen?

1. Grundkenntnisse mitbringen

Für jedes Au-pair ist es von großer Bedeutung, die Sprache des Gastlandes bereits in ihren Grundfesten zu verstehen und sich treffend ausdrücken zu können. Elementare Kenntnisse der Sprache, wie sie etwa dem A2-Level entsprechen, sollten daher auf jeden Fall vorhanden sein, denn sie erleichtern den Einstieg in die neue Rolle als Au-pair. Wer dieses Level bislang noch nicht erreicht hat, kann zum Beispiel im Vorfeld einen Sprachkurs oder eine Sprachreise machen, um sich anschließend den Traum eines Au-pair Aufenthaltes zu erfüllen. Bei Sprachreisen handelt es sich häufig um eine Kombination aus Sprachunterricht vor Ort und dem Kontakt mit Muttersprachlern. Binnen kurzer Zeit ist es so möglich, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern.

Sprachreise

2. Eine kommunikative Gastfamilie finden

Wer sich auf die Suche nach einer Gastfamilie begibt, sollte genau hinschauen. Um die Fremdsprache im Gastland bestmöglich anwenden zu können, ist es wichtig, gute Kontakte zu knüpfen. Das beginnt bereits bei der Wahl der Gastfamilie. Diese finden Sie, indem Sie ein gut gepflegtes Profil, zum Beispiel auf Betreut.de, haben. Das erhöht nämlich die Chance, dass Gastfamilien auf sie aufmerksam werden. Je größer am Ende die Auswahl an unterschiedlichen Gastfamilien ist, desto eher lassen sich die eigenen Ansprüche geltend machen. Wem es gelingt, eine kommunikative und offene Gastfamilie ausfindig zu machen, hat bereits einen wichtigen Grundstein für die Verbesserung der eigenen Sprache geschaffen.

3. Sich mit anderen Au-pairs austauschen

Doch nicht nur innerhalb der Gastfamilie wird in der gelernten Landessprache gesprochen. Auch das private Umfeld bietet die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden. Es ist ratsam, gezielt Kontakte zu Einheimischen aufzubauen. Was auf den ersten Blick etwas schwierig wirkt, erweist sich im Laufe der Zeit als hilfreiche Unterstützung bei der Erreichung der persönlichen Sprachziele. Denn so ist es möglich außerhalb des Sprachkurses einen authentischen Eindruck der Sprache zu erhalten und die eigenen Kenntnisse auf dieser Grundlage viel schneller auszubauen.

Wie gut es am Ende gelingt, persönliche Kontakte vor Ort zu knüpfen, hängt auch von der eigenen Einstellung ab. Wer selbst offen und kommunikativ ist, hat es auf diesem Wege sehr viel leichter, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

4. Nicht zu verbissen sein

Obwohl das Erlernen und Verbessern einer Fremdsprache als Au-pair eine zentrale Rolle spielt, stellt es nicht den einzigen Mehrwert dar, den die neue Lebenssituation mit sich bringt. Au-pairs sollten deshalb nicht zu verbissen sein, was den Spracherwerb angeht. Vielmehr sollten sie die Gelegenheit nutzen, in die Kultur des Gastlandes einzutauchen und Land und Leute kennenzulernen. Sie sollten das Leben vor Ort und die Arbeit mit der Familie in vollen Zügen genießen, dann klappt es mit dem Spracherwerb wie von selbst!

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