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Babys gegen Unterkühlung schützen
So kleiden Eltern ihre Kinder im Winter
 

 

Minus-Temperaturen im Rekordbereich


Frische Luft und Bewegung an der freien Natur ist immer wichtig. Auch bei den kalten Temperaturen, die der Februar 2012 mit sich bringt, sollte man nicht auf Spaziergänge verzichten. Diese mögen zwar kürzer ausfallen, als sonst, sind dennoch eine gute Abhärtung. Damit vor allem Babys und Kleinkinder nicht unter den eisigen Temperaturen zu leiden haben, ist es wichtig, dass Eltern diese gut einpacken.


Von Körperwärme bis Zwiebellook


Es ist ratsam, dass Eltern die Kleinen bei diesen Temperaturen nah am Körper tragen. In einem Kinderwagen oder auch in einer Babyschale, kann das Neugeborene leicht auskühlen, ohne dass die Erziehungsberechtigten das bemerken. Angebracht ist es daher, die Kleinen mit einem Tuch vor dem Bauch zu tragen. Das Tuch und der Mantel darüber wirken wie eine zusätzliche Zwiebelschicht und verhindern das austreten der Körperwärme.
Das Zwiebelsystem sollte bei den eisigen Temperaturen nicht nur für die Erwachsenen gelten, sondern ebenso für die Kleinen. Mehrere dünne Schichten halten wärmer, als eine dicke Schicht. Die äußerste Schicht sollte am besten winddicht sein, dann kann der kühle Wind nicht durch die Kleidung dringen und wirkt wie ein Schutzschild.


Mütze, Schal und Handschuhe


Ganz wichtig und nicht zu unterschätzen sind Mütze, Schal und Handschuhe. Mehr als 50 Prozent der Körperwärme gehen über den Kopf verloren. Vor allem Neugeborene oder Kleinkinder, die noch nicht viel Haare auf dem Kopf haben, verlieren zusätzliche Wärme über den Kopf.
Auch ein Schal hat seine kälteschützende Wirkung. Er kann bei den frostigen Tagen bis unter die Augen gezogen werden, so ist das Einatmen der kalten Luft nicht so unangenehm.


Unterkühlungen vorbeugen


Bei ersten Anzeichen von Unterkühlungen sollten die Kleinen auf jeden Fall wieder ins Warme. Erstes und bestes Indiz ist die Lippenfarbe. Bei sich bläulich färbenden Lippen, sollte man sofort in einen warmen Raum gehen und sich aufwärmen. Am besten ist es dann Baby oder Kind dann in eine warme Decke einzuhüllen und gegebenenfalls warme Getränke mit Zucker zu sich zu nehmen. Auch bei starkem Zittern sollte man mit den Babys oder Kleinkindern aus der Kälte ins Warme gehen.

Wer sich diese Hinweise und Tipps zu Herzen nimmt, dem sollte ein ausgedehnter Spaziergang in der kühlen Sonne des strengen Winter nichts im Wege stehen.

 

C. Biehl

 

08.02.2012

 
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