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Der Beruf Altenpfleger

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Der wachsende Bedarf an medizinischer Versorgung und Betreuung erfordert die Ausbildung von Fachkräften in diesem Bereich. Heute stellen wir den Beruf des Altenpflegers vor.

Der Beruf im Überblick

Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind für die Pflege und Betreuung von alten Menschen zuständig. Altenpfleger/innen kommen in ambulanten und stationären Einrichtungen, zum Beispiel in Privatwohnungen oder in Pflegeheimen, zum Einsatz. Des Weiteren zählen karitative Tageseinrichtungen, Krankenhäuser und Rehakliniken zu ihrem Einsatzgebiet. Es besteht die Möglichkeit, die Tätigkeit des Altenpflegers, bzw. der Altenpflegerin als Freiberufler/in auszuüben.

Altenpfleger/innen leisten alten und kranken Personen Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags, führen Beratungstätigkeiten durch, sind für die Motivation und die Freizeitgestaltung der Patienten zuständig und übernehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben. Ihr Einsatzgebiet sind deshalb hauptsächlich geriatrische Bereiche in Krankenhäusern, Pflegestationen und Rehabilitationskliniken. Hinzu kommen Einrichtungen der Kurzzeitpflege, Tagespflegedienste, Seniorenwohnheime, Pflegeberatungen, Institutionen für Menschen mit Behinderung und paritätische Wohlfahrtsverbände.

Übersicht über die Ausbildung

Die Ausbildung zum Altenpfleger oder zur Altenpflegerin ist bundesweit einheitlich geregelt. Voraussetzung ist mindestens ein Realschulabschluss, eine 2-jährige Berufsausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in der Alten- oder Krankenpflegehilfe. Bevor Interessierte mit der Ausbildung beginnen können, muss zudem die gesundheitliche Eignung für den Beruf ermittelt werden, die in der Regel durch ein aktuelles Gesundheitszeugnis nachgewiesen werden kann. Der theoretische Teil erfolgt an Berufsfachschulen, der praktische Teil wird in verschiedenen Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Ausbildung in Vollzeit dauert in der Regel drei Jahre, in Teilzeit kann sie bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausbildung als Altenpfleger/in an einer Berufsfachschule mit einem, dem Fach entsprechendem, Studium an einer Hochschule zu kombinieren.

 

Die Ausbildung gliedert sich in vier große Teilbereiche. Der erste Bereich umfasst die Aufgaben und Konzepte der Altenpflege, der zweite behandelt die Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung, der dritte untersucht die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen und das vierte Gebiet macht die Altenpflege als Beruf zum Thema.

Voraussetzungen

Um als Altenpfleger oder Altenpflegerin mit alten und kranken Menschen arbeiten zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu zählt eine gewisse Freude am Umgang mit pflegebedürftigen Personen, ein umfassendes Einfühlungsvermögen, Geduld sowie eine hohe körperliche und seelische Belastbarkeit. Die Fähigkeit mit Menschen zu kommunizieren und bei Problemen zu helfen sind für die Tätigkeitsbereiche des Altenpflegers, bzw. der Altenpflegerin unerlässlich. Über gewisse technische und medizinische Begabungen zu verfügen, kann ebenfalls von Vorteil sein, da sich die Einsatzfelder überwiegend auf den Gesundheitsbereich beziehen.

 

* Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen eine erste Orientierung geben. Sie ersetzen keine fachmännische oder individuelle Beratung und erheben keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Weitere Checklisten finden Sie online.

 





Kommentare
  1. Der Beruf Altenpfleger
    Frank | Montag,April 30.2018

    Hallo alle zusammen.Altenpflege ist sehr wichtig.Man möchte das sich unsere Eltern wohl fühlen und ihre Würde gewahrt wird. VG Liam

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