Seniorenbetreuer

6 Fähigkeiten, die ein Seniorenbetreuer haben sollte

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Sie interessieren sich für eine Stelle als Seniorenbetreuer? Wenn Sie diese Eigenschaften mitbringen, punkten Sie im Job.

Die Betreuung älterer Menschen ist speziell und anspruchsvoll. Wer gerne als Seniorenbetreuer im Einsatz wäre, sich aber noch nicht ganz sicher ist, ob diese Tätigkeit für ihn das Richtige ist, sollte unbedingt weiterlesen. Wir haben sechs Eigenschaften für Sie zusammengetragen, über die ein Seniorenbetreuer unbedingt verfügen sollte.

1. Zuhören können

Ein Seniorenbetreuer muss manchmal einfach nur da sein, still sitzen und die Hand der älteren Person halten. Er sollte nicht ständig beschäftigt sein, durch die Wohnung wirbeln und Besorgungen erledigen. Manchmal erzählen ältere Menschen gerne Geschichten aus ihrer Vergangenheit und freuen sich viel mehr über ein offenes Ohr, als über eine blitzblank saubere Wohnung.

2. Pünktlich sein

Wenn der Betreuer einmal zu spät ist oder die nächste Schicht schon angefangen hat, könnte das zu einem Problem für die zu betreuende Person werden. Es gibt viele ältere Menschen, die verwirrt sind, wenn man sie nur wenige Minuten allein lässt oder zu spät zu ihnen kommt. Eine Lücke im Zeitplan könnte bedeuten, dass beispielsweise ein Mensch mit Demenz den Ofen anlässt oder dass ein Diabetiker die falsche Nahrung zu sich nimmt. Pünktlichkeit sollte daher zu Ihren Stärken gehören.

 

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3. Aufmerksam sein

Der Arzt sieht die ältere Person nicht täglich. Daher ist es oft der Betreuer, der mitbekommt, wenn sich ihre Hautfarbe oder die Gesichtszüge verändern oder wie viel diese Person an Nahrung zu sich nimmt. Selbst, wenn Sie keine medizinische Ausbildung haben, sollte Sie aufmerksam genug sein, um Veränderungen bei der älteren Person feststellen zu können. So können schwerwiegende Krankheiten vermieden werden.

4. Neues ausprobieren

Die von Ihnen betreute Person möchte gern gemeinsam mit Ihnen ein Lied singen? Wie reagieren Sie? Fühlen Sie sich wohl, aus sich herauszugehen? Als Seniorenbetreuer sollten Sie gelegentlich auch über Ihren Schatten springen können und Dinge machen, bei denen Sie sich vielleicht nicht ganz so wohlfühlen. Wenn es Ihrem Gegenüber Freude bereitet, hat es sich in jedem Fall gelohnt!

5. Stabilität vermitteln

Vermeiden Sie es, Ihre persönlichen Probleme mit in den Job zu bringen. Auch wenn es bei Ihnen privat gerade nicht rosig läuft: Versuchen Sie dies für den Zeitraum der Betreuung, so gut es geht, auszublenden. Denn ein Betreuer, der zu viel Zeit damit verbringt, über seine eigenen Probleme zu sprechen, trägt eher zur emotionalen Instabilität des Betreuten bei.

6. Auf Interessen eingehen

Die zu betreuende Person ist ein Formel-1-Fan? Dann wäre es doch großartig, wenn Sie sich zusammen ein Rennen anschauen würden. Versuchen Sie als Betreuer mit der zu pflegenden Person ein paar Gemeinsamkeiten und Interessen zu teilen. Das schweißt zusammen, macht Spaß und stärkt die Beziehung.