Fehler beim Streichen

Häufige Fehler beim Wände streichen

5 Tipps, wie Sie richtig streichen

Streichen kann doch jeder! Nicht ganz. Leider gibt es einige Stolperfallen beim Anbringen neuer Wandfarbe. Vermeiden Sie deshalb diese Fehler.

Jeder, der schon einmal seine eigenen vier Wände renoviert hat, weiß, wie aufwendig das Streichen von Wänden sein kann. Wenn dann hinterher das Ergebnis nicht stimmt, ist die Enttäuschung groß. Damit Ihr Vorhaben gelingt, sollten Sie sich im Vorfeld ein paar Gedanken machen. Denn es beginnt schon mit dem Kauf der Farbe.

Zu wenig Farbe gekauft

Am Wochenende soll gestrichen werden. Also ab in den Baumarkt und schnell zwei Eimer Farbe kaufen. Zuhause folgt dann die ernüchternde Erkenntnis: Die Farbe reicht nicht aus. Um diesem Ärger vorzubeugen, rechnen Sie besser vor dem Kauf genau aus, wie viel Farbe Sie benötigen. Dazu messen Sie einfach die zu streichende Fläche aus, nehmen Länge mal Breite des Raums und multiplizieren das Ergebnis mit dem Verbrauch pro Quadratmeter. Diese Angabe steht bei fast jedem Hersteller auf dem Farbeimer. Beachten Sie, dass der Verbrauch bei gröberen Oberflächen, wie Raufaser, höher ist. Kalkulieren Sie in solchen Fällen am besten 10 bis 20 % Mehrverbrauch ein.

Nicht sorgfältig abgeklebt

Nur kurz mit ein bisschen Folie den Boden abdecken, das reicht doch. Weit gefehlt. Wer seine Möbel, das Sofa, den Teppichboden, Lichtschalter und Steckdosen auch nach der Renovierung behalten möchte, der sollte alle Flächen sorgfältig mit Folie abdecken oder abkleben. Besorgen Sie sich extra dafür vorgesehenes Malerkrepp und fixieren Sie die Folie damit. Eine schnelle Lösung für den Boden bietet Malerfilz, der einfach zugeschnitten und ausgerollt werden kann.

 

Fehler beim Streichen

Grundierung vergessen

Damit das Projekt schnell über die Bühne geht, machen viele einen typischen Fehler: Sie fangen sofort an zu streichen, ohne sich den alten Anstrich vorher anzusehen. Egal, ob Sie direkt auf Putz streichen oder einen alten Anstrich überstreichen – der Untergrund muss fest, trocken, nicht kreidend und vor allem sauber sein. Entfernen Sie daher nicht tragfähige Altanstriche. Überlegen Sie sich, ob Sie eine vorhandene Tapete überstreichen oder vorher lieber abnehmen möchten. Entfernen Sie außerdem Nägel und Dübel, die Sie nicht mehr benötigen, und füllen Sie die Löcher mit Spachtelmasse. Auch Risse in der Wand sollten Sie aufkratzen und verfüllen.

Zu langsam gestrichen

Wer beim Streichen kein gleichmäßiges Tempo einhält, bekommt schnell die Quittung dafür. Denn dort, wo die Farbe bereits getrocknet ist, entstehen Streifen, wenn man zu spät mit der nächsten Bahn beginnt. Diese vermeidet man, indem die Farbe “nass in nass” überläuft. Unser Tipp: Streichen Sie große Flächen am besten zu zweit. Halten Sie außerdem Fenster und Türen während des Streichens geschlossen, um Durchzug zu verhindern. Denn dadurch trocknet die Farbe an der Wand zu schnell und ungleichmäßig.

 

Fehler beim Streichen

Kreppband falsch entfernt

Es ist vollbracht und die Wände haben einen neuen Anstrich. Jetzt heißt es schnell sein, denn an allen Stellen, wo Sie etwas abgeklebt haben, sollte das Klebeband entfernen, solange die Farbe noch nass ist. Denn sonst besteht die Gefahr, dass Sie auf dem Klebeband angetrocknete Farbe abreißen und dadurch unsaubere Übergänge entstehen. Warten Sie daher nur kurz, bis die Farbe angetrocknet ist und ziehen Sie das Kreppband vorsichtig ab. So ist die Farbe noch elastisch und verzeiht kleine Patzer besser.

 

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Kommentare
  1. Häufige Fehler beim Wände streichen
    Rasha Abouwarda | Dienstag,Januar 01.2019

    vier bastelideen für einen adventskranz

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