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Putzmythen: Richtig oder falsch?

So erzielen Sie ganz sicher glänzende Ergebnisse

Welche Putzmythen halten, was sie versprechen und welche sollte man besser nicht ausprobieren? Gemeinsam mit 2 Bloggerinnen, die es wissen müssen, haben wir die 10 populärsten Putzmythen für Sie unter die Lupe genommen.

 
Kann man Rotweinflecken wirklich mit Weißwein entfernen? Ja kann man! Das Geheimnis: Im Weißwein steckt eine Substanz, die die roten Farbpigmente des Rotweins neutralisiert und somit verschwinden lässt. Hätten Sie das gewusst? Wir nicht. Deswegen haben wir uns Unterstützung von 2 Expertinnen geholt. Kerstin W., Mutter von 4 Kindern und Betreiberin des Blogs „Testmama“ und Kerstin M., die im Netz unter dem Namen „Die kluge Hausfrau“ zu finden ist, haben uns ihre Tipps verraten.

 

Putzmythos 1: Speiseöl bei Kleberückständen

Goldrichtig. Für Kinder und Eltern gibt es kaum schlimmeres als Kleberückstände von Preisetiketten auf Spielzeug oder Büchern. Diese verschwinden wunderbar mithilfe von Speiseöl. Kurz einwirken lassen, ein bisschen rubbeln, schon ist der klebrige Fleck unkompliziert entfernt.

Putzmythos 2: Kaffepulver gegen Kühlschrankgeruch

Das ist richtig. Kaffebohnen oder frisch gemahlener Kaffee neutralisieren Gerüche. Einfach einen kleinen Unterteller mit Kaffee in den Kühlschrank stellen und schon verschwinden unangenehme Gerüche. Für ein gutes Aroma kann zusätzlich ein halber Apfel oder eine aufgeschnittene Zitrone sorgen.

 

Putzmythos 3: Essig als Allzweckreiniger

Genau. Mit Orange- oder Zitronenschalen, die man sonst wegwerfen würde und Essig kann man einen tollen Reiniger selbst herstellen. Dazu die Schalen einfach in einem Schraubdeckelglas sammeln, mit Essig übergießen und ca. 3 Wochen warten. Gegen Kalk kann man Essig pur anwenden oder zum Beispiel für den Fußboden ins Wischwasser geben. Keine Angst vor dem Essiggeruch –  dieser verschwindet bald komplett, der Zitrusnote bleibt und erfüllt die Wohnung mit frischem, sauberem Duft. Vorsicht ist allerdings bei Gummi geboten, das durch die Behandlung mit Essig schnell porös werden kann.

 

Putzmythos 4: Gummihandschuhe zur Tierhaarentfernung

Stimmt. Tierhaare lassen sich ganz einfach mit einem Gummihandschuh entfernen. Den Gummihandschuh anziehen, ihn leicht mit Wasser befeuchten und dann damit über die Polstermöbel gehen. Die Handschuhe laden sich hierbei elektrisch auf und die Haare bleiben daran haften. Eine einfache und kostengünstige Lösung, gerade im Herbst oder Frühling, wenn Fellwechsel beim Haustier ist.

 

 

 

Putzmythos 5: Rotweinflecken mit Salz behandeln

Stimmt. Das Salz zieht die Feuchtigkeit an. Ordentlich Salz auf den Fleck oder auf dem Teppichboden geben. Eventuell nach einer Weile vorsichtig absaugen, so dass die Flüssigkeit nicht weiter hinein gerieben wird. Dann den Vorgang noch mal wiederholen. Bei einer großen Menge Flüssigkeit darf man das Salz ruhig mindestens eine Stunde arbeiten lassen. Das schafft die letzten Schatten. Wichtig: Niemals reiben, so wird die unerwünschte Flüssigkeit erst recht vom Gewebe aufgenommen. Immer nur tupfend arbeiten!

Putzmythos 6:Backpulver als Scheuerpulver verwenden

Das ist ein Märchen. Vor allem bei Eingebranntem, wie zum Beispiel im Backofen. Die Rückstände müssen nicht alt oder stark verkrustet sein. Stattdessen nehmen Sie lieber eine normale Scheuermilch. Die sind heutzutage mild zu den Oberflächen. Dazu nimmt man am besten auch ein Spezialreinigungspad wie sie für Cerankochfelder angeboten werden. Diese entfernen den Schmutz, ohne zu zerkratzen.

 

Putzmythos 7: Essig gegen Kalk

Super! Essig entfernt Kalk fast mühelos, vor allem wenn er eine Zeitlang einwirken darf. Dann verschwinden die unerwünschten Ränder fast wie von selbst. Noch mit klarem Wasser nachspülen und trockenreiben. Fertig.

Putzmythos 8: Flüssigwaschmittel reinigen besser                                                             

Stimmt nicht. Außerdem belasten sie die Umwelt viel stärker als Pulver oder Tabs, da Flüssigwaschmittel im Gegensatz zu trockenem Pulver immer Konservierungsmittel braucht.

Putzmythos 9: Essig statt Weichspülmittel

Essig macht nicht nur die Wäsche weich – fast so wie teurer Weichspüler –  sondern lässt auch die Farben strahlen. Und zu riechen ist er später nichts mehr. Ein paar Tropfen Wäscheparfum sorgen für feinen Duft.

Putzmythos 10: Beeinflussung durch den Mond

Fraglich: Wer zum richtigen Zeitpunkt putzt und wäscht, hat es leichter. Angeblich lassen sich Flecken bei abnehmendem Mond besser aus Textilien entfernen, man braucht dazu sogar weniger Waschmittel, der Hausputz geht leichter von der Hand, und die Wohnung schmutzt nicht so schnell nach. Bei zunehmendem Mond nimmt alles zu, auch der Schmutz, welcher sich auch schwerer entfernen lässt.

  



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