Haushaltshilfe

Tag der Putzfrau am 8. November

Warum wir (unsere) Haushaltshilfen lieben

Etwa 15 Prozent aller Privathaushalte in Deutschland beschäftigen eine Haushaltshilfe. Warum bedeuten uns Putzhilfen weitaus mehr als ihre Aufgaben vermuten lassen? Ein paar Insights zum Internationalen Tag der Putzfrau.

Haushaltshilfe: rechte Hand vieler Familien

Wer kennt das nicht: Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag ist man endlich zuhause. Doch statt eines gut gefüllten Kühlschranks erwartet uns darin gähnende Leere … sowie der Abwasch, die Wäsche, Krümmel auf dem Teppich und ein übervoller Mülleimer. Vor der ersehnten Erholung steht also erst einmal eine weitere Etappe an Arbeit an: Wir müssen den Haushalt schmeißen.

Da der verdiente Feierabend und Freizeitaktivitäten jedoch vielen Deutschen wichtig sind, setzen immer mehr Menschen auf die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe, die das traute Heim auf Vordermann bringt. Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln beschäftigen ca. 4,4 von 30 Millionen Haushalten in Deutschland (14,6%) bereits eine Reinigungskraft. Laut der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH kann sich jedoch fast die Hälfte der Deutschen (48%) vorstellen, eine Reinigungskraft zu engagieren.

 

Tag der Putzfrau

Bedeutung der Haushaltshilfe

Haushaltshilfen bringen Entlastung, um den wachsenden Anforderungen nach Flexibilität und Mobilität in der modernen Arbeitswelt und auch im Alltag gerecht werden zu können. Gerade beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie kommt der Haushaltshilfe eine wachsende Bedeutung zu. Immer mehr Familien und Singles sehen in einer Haushaltshilfe eine wertvolle Unterstützung und Berufstätige geben an, dass das häusliche „Unter die Arme Greifen“ das Ausüben der eigenen beruflichen Tätigkeit sehr erleichtert.

Haushaltshilfen im Wandel

Aktuelle Studien zeigen auch, dass sich das Aufgabenfeld der Haushaltshilfen heutzutage nicht mehr nur auf die klassischen Putzarbeiten bezieht. Viele Alltagshelfer übernehmen u.a. das Kochen, erledigen Einkäufe, pflegen den Garten oder hüten sogar die Kinder. Der „stille Helfer“, der putzt, saugt und wäscht, entwickelt sich demnach immer mehr zu einem Teil der Familie.

 

Tag der Putzfrau

Mehr Anerkennung für Putzkräfte

Dieser Wandel geht sicherlich auch mit der zunehmenden Anerkennung der Reinigungskräfte einher, nicht zuletzt durch die Verankerung eines gesetzlichen Mindestlohns für Angestellte im Reinigungsgewerbe. Doch auf privater Ebene sind Haushaltshilfen nach wie vor auf die Gehaltsvorstellung ihrer Arbeitgeber angewiesen. Doch auch da zeichnet sich ein positiver Trend ab: In einer Erhebung auf Betreut.de (Stand: 8.11.2017) fanden wir heraus, dass der durchschnittliche in Deutschland für Haushaltshilfen gezahlte Stundenlohn bei 10,43 Euro liegt.

Tag der Putzfrau

Am Internationalen Tag der Putzfrau am 8. November soll an alle gedacht werden, die täglich für Sauberkeit und Hygiene sorgen, sei es im öffentlichen Raum, in Bürogebäuden, Kliniken, Hotels oder in den eigenen vier Wänden. Im Privathaushalt erweist uns unsere Haushaltshilfe mit ihrer Arbeit einen wertvollen Dienst. Denn mit ihrer Unterstützung gelingt es uns, unseren eigenen Alltag besser zu meistern. Dafür lieben wir sie!

 





Kommentare
  1. Tag der Putzfrau am 8. November
    Monika Räthlein | Samstag,November 09.2013

    Mehrer Jahre lang war ich als Putzfrau, Babysitter, Haushaltshilfe etc. tätig. Nicht einmal in diese ganzen Zeit hat mir einer meiner Arbeitgeber das Gefühl gegeben, ich sei ja nur „die Putze“! Im Gegenteil: Mein Spaß an der Arbeit und das tolle Gefühl, wieder einmal einer jungen Familie dabei geholfen zu haben, ihren Alltag zu meistern, weil beide Teile arbeiten gehen müssen, sie aber trotzdem Kinder haben möchten….! Ich gehörte sozusagen zur Familie, wobei kein familiärer Kontakt entstand sondern einfach die nette Selbstverständlichkeit dieser Menschen, ein Danke schön, mal eine Weihnachts- oder Geburtstagkarte, Kleinigkeiten, die man sich mal so aus dem eigenen Leben erzählt…etc.Ich möchte auch andersherum mal „Danke“ sagen bzw. eine Lanze brechen für die Arbeitgeber, die unsere Hilfe zu schätzen wissen und sich entsprechend uns gegenüber verhalten.Meine Jobs habe ich übrigens fast alle über betreut.de bekommen! Beendet wurden sie nur aus Gründen des Umzugs der Familien – schade!!!

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