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7 Dinge, die sie noch nicht über Nachhilfe wussten…

… aber unbedingt wissen sollten!

Nachhilfe bedeutet nicht nur Hilfe bei den Hausaufgaben. Welche Dinge Sie wahrscheinlich noch nicht gewusst haben, erfahren Sie hier!

Ihr Kind bringt das Zeugnis nach Hause und es scheint, die 4 in Physik lässt sich einfach nicht abschütteln, egal wie sehr es sich bemüht. Das letzte Diktat ging trotz Üben schon wieder in die Hose, oder der Lehrer ruft zu Hause an, aus Sorge, Ihr Kind würde in Mathe durchfallen. Egal, was der konkrete Auslöser ist: Sobald die Sorge um die schulischen Leistungen Ihres Kindes zu groß wird, kommt meist der Nachhilfelehrer ins Spiel.

Nachhilfelehrer bieten eine gute Möglichkeit, Ihrem Kind neben dem schulischen Stoff auch Kernkompetenzen des Lernens zu vermitteln. Doch hin und wieder gibt es Dinge, die Ihr Nachhilfelehrer verschweigt. Im Folgenden haben wir einige Dinge aufgelistet, die Sie über Nachhilfe eventuell noch nicht wussten.

1. „Meine Arbeit ist getan.“

Natürlich ist es das Bestreben eines jeden Nachhilfelehrers, nicht nur den schulischen Erfolg des Kindes zu fördern, sondern auch  Geld mit seiner Arbeit zu verdienen.  Dennoch sollte ein guter Nachhilfelehrer erkennen,  ab wann das Kind seine Hilfe nicht mehr benötigt. Er zeichnet sich desweiteren dadurch aus, dass er den Kindern verschiedene Lernmethoden näherbringt und das eigenständige Lernen fördert. Konnte ein Kind sich diese Kompetenz aneignen, ist es in der Lage, auch ohne Nachhilfelehrer Erfolge zu feiern.

2. Nachhilfe-  Mehr als nur Hilfe bei den Hausaufgaben

Das Lernen lernen- klingt komisch? Ganz und gar nicht. Ein guter Nachhilfelehrer ist nicht der, der mit Ihrem Kind die Hausaufgaben Schritt für Schritt durchgeht und ihm die Antworten womöglich noch dazu serviert. Er sollte Ihrem Kind verschiedenen Lernmethoden aufzeigen, ihm Tipps zur Vorgehensweise bei der Bearbeitung von Tests und Prüfungen geben und neben Zeitmanagement auch die Fähigkeit des eigenständigen Lernens fördern.

 3. Zu hohe Erwartungen der Eltern

Ein Nachhilfelehrer ist nicht gleichzusetzten mit einem Zauberer. Erwarten sie nicht, dass ihr Kind über Nacht zum Überflieger wird und nur noch Einsen sammelt. Jedes Kind hat sein eigenes Lerntempo. Oft braucht es eine Weile, bis Versäumtes aufgeholt werden konnte, fundiertes Verständnis geschaffen wurde und auch das Selbstbewusstsein ihres Kindes gestärkt worden ist. Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht und setzten Sie weder sich selbst noch den Nachhilfelehrer oder ihr eigenes Kind unter Druck. Aus Erfahrung wissen wir, dass dieses Verhalten den Erfolg oftmals sogar im Wege steht.

 4. Arbeiten nach Lehrplan

Genauso wie eine Unterrichtsstunde in der Schule, sollten auch Nachhilfestunden gut geplant sein. Ziele sollten klar definiert werden und auch Maßnahmen, mit denen man die gesetzten Ziele erreichen möchte, sollten niedergeschrieben werden. Kurz gesagt: Eine Strategie muss her. Da jedes Kind individuelle Bedürfnisse hat, gibt es keine einheitliche Strategie, mit der man den schlechten Noten an den Kragen kann. Hilfreich ist es, sich dazu mit der Schule in Verbindung zu setzten und die Nachhilfestunden mit dem Lehrplan der Schule abzustimmen.

 5. Pausen

Viele Eltern denken, dass die Nachhilfestunde am effizientesten genutzt ist, wenn sie ohne Pausen verläuft. Dabei können kurze Pausen die Konzentration und Produktivität steigern. Die Stimmung kann sich nach einem Glas Milch, einem Obstsnack oder kurzen Stretching -Übungen erheblich verbessern. Sie werden staunen, dass die Arbeit nach kurzen Pausen oft viel schneller von der Hand geht.

 6. Lehrer lassen Fehler zu

Seien sie nicht verwundert, wenn nicht alle Hausaufgaben ihrer Kinder fehlerfrei sind. Denn wie sagt man doch so schön- aus Fehlern lernt man. Ein erfahrener Lehrer lässt Fehler bewusst zu, anstatt sie streng zu unterbinden. Wenn die Kinder im Nachhinein daraufhin gewiesen werden, prägen sie sich diese oftmals besser ein und vermeiden sie in Zukunft. Hinzukommt, dass bagangene Fehler die Grundlage der nächsten Nachhilfestunde bilden können. Erinnert sich ihr Kind noch an den Fehler und umgeht ihn nun? Wie viel ist beim letzten Mal hängen geblieben?

 7. Gute Nachhilfe – eine Frage des Preises?

Sie denken, die bekannten (und oft teuren) Nachhilfeinstitute seien auf Grund ihres hohen Preises auch qualitativ hochwertiger? Nicht unbedingt! Denn oft zahlt man für den renommierten Namen und die damit verbundenen Marketingkosten mit.  Auch Studenten mit pädagogischen Kenntnissen können, sehr gute Nachhilfelehrer sein.

 

So vielfältig wie die Bedürfnisse der Kinder, so vielfältig sind auch die Angebote zur Nachhilfe.

Aus diesem Grund sollten Sie sich frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Anforderungen Sie an einen Nachhilfelehrer stellen und sich nicht von Preisen beeinflussen lassen. Geklärt werden sollte zum Beispiel, ob ein eher älterer oder junger Nachhilfelehrer besser zu Ihnen passt .

Da es aber, wie bei vielen Dingen im Leben, auch beim Thema Nachhilfe nicht nur die eine Lösung gibt, raten wir Ihnen, sich nicht auf das Eine oder das Andere zu versteifen, sondern offen für diverse Möglichkeiten zu sein.






Kommentare
  1. 7 Dinge, die sie noch nicht über Nachhilfe wussten…
    kün Meltem | Donnerstag,Februar 13.2014

    vielen Dank für die nützlichen Tipps!

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