Finanzieller Ausgleich fuer Corona

Für Alltagshelfer: Finanzieller Ausgleich für Corona-Ausfallzeiten

Diese Möglichkeiten sollten Sie nutzen

Wir zeigen ein paar Ideen auf, wie Sie sich für die Zeit während und nach Corona wappnen können, um finanzielle Ausfälle abzufedern.

Finanzieller Ausgleich für Corona

Insbesondere viele Neugründer, Selbstständige und Kleinunternehmer trifft die Coronakrise hart. Vor allem im künstlerischen, Event- und Gastronomiebereich müssen momentan die meisten Firmen schließen. Aber auch an Alltagshelfern und selbständig arbeitenden Betreuern geht die Coronapandemie keineswegs spurlos vorbei. Wir zeigen Ihnen ein paar Ideen auf, wie Sie sich für die Zeit während und nach Corona wappnen können, um finanzielle Ausfälle möglichst abzufedern bzw. später auszugleichen.

Job umgestalten bzw. erweitern

Für viele Alltagshelfer und Betreuer ist der Job momentan nicht mehr so ausführbar, wie er es vorher war. Die meisten Familien legen Babysitter- oder auch Putzstunden komplett auf Eis, aus Angst, sich fremde Personen und damit den Coronavirus ins Haus zu holen. Dies ist vernünftig und verständlich. Um als Alltagshelfer weiterhin einen Teil Ihres Einkommens zu sichern, müssen Sie nun umdenken: Erweitern Sie doch Ihr Jobprofil um Tätigkeiten, die momentan noch bzw. sogar verstärkt gefragt sind.

So können Sie sich als Seniorenbetreuer oder Haushaltshilfe derzeit auf das Erledigen von Einkäufen des täglichen Bedarfs und Besorgungen in der Apotheke, Drogerie oder beim Arzt (Rezepte) konzentrieren. Insbesondere ältere Menschen sind froh, jetzt nicht mehr zum Einkaufen rausgehen zu müssen. Auch Hundesitter müssten aus gleichem Grund eine starke Nachfrage erleben. Bieten Sie vor allem für die Hunde älterer Herrschaften einen Gassiservice an oder eröffnen Sie gleich eine Art Hundepension und betreuen mehrere Vierbeiner bei sich zuhause. Aber auch Nachhilfelehrer und Kinderbetreuer müssen nicht leer ausgehen – sie können ihren Auftraggebern beispielsweise Online-Tutoring oder einen digitalen Vorleseservice für die Kinder anbieten.

Wichtig dabei ist: Sollten Sie Jobs ausführen, bei denen der Kontakt zu Menschen weiterhin nötig ist, z.B. Hundesitten oder Einkaufsservice, achten Sie bei der Übergabe unbedingt auf den Mindestabstand und halten Sie alle empfohlenen hygienischen Empfehlungen ein, um eine mögliche Übertragung des Coronavirus zu verhindern.

Alternativen suchen

Sollten Sie partout keine Jobangebote mehr in Ihrer Region finden, die Ihnen den Lebensunterhalt zumindest teilweise sichern, können Sie momentan auch auf systemrelevante und stark gesuchte Berufe umsteigen. So können Sie z.B. übergangsweise bei einem Lieferdienst arbeiten, als Aushilfe im Supermarkt oder einer Drogerie Regale auffüllen oder in Fabriken tätig werden, die die Lebensmittelproduktion und Versorgung unseres Landes, z.B. mit medizinischem Equipment, aufrecht erhalten. Auch Kassierer werden zur Zeit verstärkt gesucht.

Sich auf die Zeit nach Corona vorbereiten

Unser aller Hoffen ist natürlich, dass die Coronakrise bald vorübergeht und wir wieder zum normalen Alltag übergehen können. Beschäftigen Sie sich jetzt schon mit Arbeitsideen für die Zeit danach und schlagen Sie Ihren Arbeitgebern zusätzliche Tätigkeiten für die Post-Corona-Phase vor. Als Haushaltshilfe könnten Sie dann beispielsweise vielfältige Gartentätigkeiten übernehmen oder sich um Tätigkeiten im Haus kümmern, die lange liegen geblieben sind, z.B. ums Fensterputzen, Bügeln, den Frühjahrsputz oder die (Sperr-)Müllentsorgung.

Aber auch Babysitter könnten für die Zeit nach Corona verstärkt ihre Dienste anbieten. Sicherlich werden sich viele Elternpaare nach all den anstrengenden Wochen oder auch Monaten mit ihren Kindern zuhause nach Zeit zu zweit sehnen, die sie dann z.B. bei einem oder mehreren freien Abenden ausgiebig genießen können. Tiersitter könnten die Frühjahrsimpfung der betreuten Tiere organisieren und Seniorenbetreuer Tagesausflüge für die älteren Angehörigen anbieten. Sollte das Reisen wieder möglich sein, ergeben sich auch hier eine Menge Jobs: z.B. Ferienbabysitten, Haussitting, Postholen, Pflanzenpflege, Tierpension.

Unser Tipp: Bieten Sie Ihren Arbeitgebern Gutscheine an, die diese jetzt erwerben und in der Zeit nach der Coronakrise einlösen können. So retten Sie sich finanziell etwas über die Saure-Gurken-Zeit hinweg und Ihre Arbeitgeber können Ihnen in der jetzigen Lage etwas Gutes tun.

Krise mit Zuschüssen überbrücken

Sollte die Coronakrise bei Ihnen zu hart zugeschlagen haben und es für Ihr Business gar nicht mehr weitergehen, gibt es auch hier Lösungen: Die Bundesregierung hat im Zuge der einsetzenden Krise umfassende Hilfspakete auf den Weg gebracht, mit denen auch kleinen Unternehmen unbürokratisch und schnell geholfen werden soll – z.B. durch Zuschüsse und Kredite. Kleinstfirmen und Soloselbstständige sollen beispielsweise drei Monate lang direkte Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro erhalten. Anträge dafür müssen auf Länderebene gestellt werden, nähere Informationen finden Sie hier. Seit Montag läuft zudem bei der Förderbank KfW ein unbegrenztes Sonderkreditprogramm. Ist gar kein Land mehr für Ihr Unternehmen in Sicht, können Sie sich auch beim lokalen Ableger der Bundesagentur für Arbeit oder am besten direkt online arbeitslos melden.

Wir drücken fest die Daumen, dass Sie alle die Coronakrise finanziell und gesund überstehen!

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