Spagat zwischen Ferien und Urlaubstagen

Urlaubstage versus Schließzeiten: So meistern Eltern den Spagat

Die Ergebnisse unserer Elternumfrage

Vor einigen Wochen haben wir Eltern gefragt, wie sie die Lücke zwischen ihren eigenen Urlaubstagen und den Schulferien bzw. den Schließzeiten anderer Einrichtungen ihrer Kinder überbrücken. Das sind die Ergebnisse.

Durchschnittlich 27 Tage Urlaub im Jahr

Ist es für Mütter und Väter eigentlich möglich, die Ferien- und Schließzeiten von Schulen, Kitas und Co. mit den eigenen Urlaubstagen abzudecken? Das wollten wir vor einigen Wochen von unseren Lesern wissen. Unsere Umfrage hat ergeben: Eltern haben im Durchschnitt nur 27 Urlaubstage pro Jahr, während die betreuungsfreie Zeit der Kinder bei durchschnittlich 75 Tagen liegt. Für die meisten von ihnen stellen die Schulferien die größte Herausforderung dar. Aber auch die Schließzeiten der Kindertagesstätten erfordern viel Planung.

Familienangehörige helfen aus

Wie unsere Umfrage zeigt, greifen viele Eltern auf die Unterstützung von Familienangehörigen zurück, um Engpässe zu überbrücken. Diejenigen, die in der Vorstadt oder am Stadtrand wohnen, nutzen häufig auch lokale Ferienangebote. Des Weiteren hat unsere Umfrage ergeben, dass zahlreiche Eltern getrennt Urlaub machen, um den Spagat zu meistern. Eine Hortbetreuung könnte das Thema zwar entspannen und Familien entlasten. Doch häufig wird in den Schulen keine oder nur eine phasenweise Hortbetreuung während der Ferien angeboten.

Spagat zwischen Urlaubstagen und Schulferien

Planung ist das A und O

Darüber hinaus wollten wir von allen Teilnehmenden wissen, welche Tipps sie für andere Eltern haben. Die meisten von ihnen vertrauen auf ein gutes Elternnetzwerk aus den Gruppen oder Schulklassen der Kinder, sodass sie sich die Betreuung untereinander aufteilen können. Zusätzlich empfehlen viele von ihnen das Einplanen der Großeltern oder der Nachbarn. Ebenfalls eine häufig gegebene Antwort: Planung ist das A und O. Ein Großteil der Eltern hat hinsichtlich der Urlaubs- und Betreuungsplanung die Erfahrung gemacht, dass frühzeitige, offene Gespräche mit dem Arbeitgeber und Familienmitgliedern zur Entlastung beitragen.

Unser Tipp

Ein Tipp der Redaktion: Babysitter-Sharing ist eine gute und kostengünstige Variante, wenn es um die Überbrückung kurzer Zeiträume geht, beispielsweise von Hortende bis Feierabend.

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