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Unsere interaktive Weihnachtsgeschichte – Teil 3

Die Entscheidung ist gefallen: Oma und Opa rücken aus der Provinz an! Und wollen sich das Christmas-Shopping in der Großstadt natürlich nicht entgehen lassen. Sehr zum Leidwesen der elfjährigen Lena...

Die Protagonisten:

 

Martina, 37, Journalistin in Teilzeit, arbeitet bei einem Stadtmagazin
Hans, 42, Industriedesigner, selbständig
Lena, 11, steht auf Justin Bieber und liebt „Verbotene Liebe“ über alles
Lukas, 5, ist ein aufgewecktes Kind, hat aber in letzter Zeit nur noch das neue Ipad im Kopf
Oma Hanni, 63, ist im Vorruhestand und singt begeistert im Chor, hat eine Hundeallergie
Opa Peter, 64, ist ein Patriarch alter Schule, seine große Leidenschaft ist seine Kaninchenzucht
Hund Locke ist eine 6-jährige Labradorhündin und sehr anhänglich
 

Was bisher geschah…

Episode 1

Episode 2

Die Fortsetzung:

 

„Hach, ist das alles aufregend! Nicht wahr, Lena? Lenaaa…“ Ich zucke zusammen und schaue von meinem Handy auf. „Was, Oma?“, frage ich. „Das heißt: ‚Wie bitte‘, Lena“, antwortet sie und sieht Opa mit verdrehten Augen an. „Ich sagte, es ist hier alles so aufregend. U-Bahn-Fahren in der Großstadt! Was machst du denn da eigentlich?“ Neugierig beugt sie sich über mein Handy.

 

Das wird mir echt bald zu viel: Nicht nur, dass Oma und Opa für die nächsten zwei Wochen bei uns zu Hause wohnen und ich mit Lukas im Zimmer schlafen muss. Jetzt hat mich Mama auch noch dazu verdonnert, mit den beiden in die Stadt zu fahren und Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Und Lukas darf nicht mit, weil er noch an den Weihnachtsmann glaubt. Schön angeschwindelt… Jetzt muss ich Amelie sagen, dass ich heute nicht bei ihr schlafen kann. Dabei wollten wir uns die letzten fünf Folgen Verbotene Liebe nochmal ansehen, die Amelies Eltern extra aufgenommen haben.

 

„Schreibst du etwa deinem Verehrer?“ fragt Oma, während sie ihre Brille auf die Stirn schiebt und fast in mein Handy kriecht. Ich werde knallrot. Auf den Sitzen gegenüber fangen zwei Mädchen an zu kichern. Voll peinlich! „Hanni, nun lass das Mädchen doch“, schaltet sich Opa ein. „Davon verstehen wir ja sowieso nichts. Diese neue Technik, das gab‘s früher alles nicht. Damals haben wir noch Liebesbriefe geschrieben.“ Na toll, denke ich, das macht es besser. Nach drei weiteren Stationen ist die Horror-Fahrt vorbei. An der vorletzten wär‘ ich fast gestorben:Ein Akkordeonspieler ist eingestiegen und hat ein Lied gespielt, das Oma aus dem Chor kannte. Die hat doch echt laut mitgesungen, ich fass‘ es nicht!

 

Wir gehen ins große Zentral-Kaufhaus, das mit der Zoohandlung im dritten Stock. Opa will besonderes Kaninchenfutter kaufen. Da müssen wir dann auch zuerst rein. Zu meiner Erleichterung gehen wir nach fünf Minuten wieder raus, weil Oma plötzlich einen Niesanfall  und komische Pusteln im Gesicht bekommt. Ich dachte, sie wäre nur gegen Hunde allergisch…

 

„Dann gehen wir jetzt für dich und Lukas Geschenke kaufen“, sagt Oma, als sie wieder Luft bekommt. Schön wär’s, wenn Mama nicht schon im Vorfeld eine Liste gemacht hätte, mit Dingen, die Oma und Opa AUF KEINEN FALL für mich kaufen dürfen. „Lasst euch da ja nichts einreden von der Lena“, hat sie gesagt. „Es gibt kein iPad, keine Winterschuhe für 120€, keine Schminke,  kein Verbotene Liebe DVD-Set, kein…“ Blablabla! Was darf ich denn überhaupt und wozu bin ich dann eigentlich hier?

 

Wenn ich an das Paket von Oma im letzten Jahr denke, bekomm‘ ich Panik: Die lila Strickmütze mit rosa Bommel und das Pony-Stickeralbum hätten nicht mal Amelies kleiner Schwester gefallen, und die ist erst acht und mega kindisch. Jetzt stehen wir im Buchladen. „Was liest du denn gern?“, fragt Opa, und nimmt ein Buch über Dinosaurier aus dem Regal. „Äh, ich…“ und dann, meine Rettung: Links am runden Tisch steht die Fan-Book Edition von Justin Bieber! Die hat noch keiner in meiner Klasse. Jetzt schön lieb gucken, Augen groß, lächeln, und dann ein liebliches „Ooooomaaaaaa???“

 

Geschafft! Auf zur Kasse. Opa greift in die Jackentasche und… fängt an zu kramen… „Nanu, wo ist denn meine Brieftasche?“

 

Findet Opa Peter die Brieftasche oder gibt es dieses Jahr an Weihnachten keine Geschenke? Muss sich jetzt doch Mutter Martina wieder um alles kümmern? Wie wird das große Fest denn nun aussehen? Stimmen Sie ab und lesen Sie nächste Woche das große Finale!

 

Wie soll die Geschichte weitergehen?

  • c) Ein Finder mit Herz bringt die Brieftasche zurück und das ganze Fest wird plötzlich auf den Kopf gestellt… (85%, 22 Stimmen )
  • a) Die Brieftasche ist weg, Oma und Opa müssen zur Polizei und an Heiligabend… (12%, 3 Stimmen )
  • b) „Dann schenken wir uns dieses Jahr eben gar nichts!“, wird von Martina beschlossen. Aber die Kinder… (4%, 1 Stimmen )

Zusammen26

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