Anerkennung der Betreuungserfahrung? Der Profilpass hilft

Anerkennung der Betreuungserfahrung

Das Wichtigste zum ProfilPASS

Der so genannte ProfilPASS hilft, außerhalb einer Ausbildung erworbene Erfahrung im Betreuungsbereich für potentielle Arbeitgeber nachweisbar zu machen.

ADVERTORIAL. Wer jahrelang in der Pflege oder in der Kinderbetreuung tätig war, hat oft viel Erfahrung in seinem Bereich gesammelt, die nirgendwo offiziell anerkannt ist. Spätestens bei der Suche nach einer Festanstellung stellt sich dann die Frage: Wie zeige ich, was ich kann?

Portale wie Betreut.de sind eine gute Möglichkeit, schnell und unkompliziert Arbeit im Bereich Betreuung zu finden. Hier zählen die Erfahrung und der persönliche Eindruck oft mehr als ein Zertifikat. Doch nach einigen Jahren freiberuflicher Arbeit sehnen sich viele nach dem nächsten Schritt und einer Weiterentwicklung, zum Beispiel einer Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Erzieher, einer Festanstellung oder einer Weiterbildung in dem entsprechenden Bereich. In Deutschland sind Angebote oft sehr unübersichtlich, so dass es für erfahrene Betreuer schwierig ist, den passenden Job für ihre Qualifikation zu finden.

Berufserfahrung als Betreuer nachweisen

Bei der Anerkennung von Erfahrung in Berufen ist Deutschland europaweit Schlusslicht. Kompetenzen, die auf informellem Wege, also gewissermaßen „nebenbei“ und nicht in einer offiziellen Ausbildung, erworben wurden, werden oft nicht richtig anerkannt. So müssen Personen, die jahrelang die Pflege eines Verwandten übernommen haben, oft dieselbe Ausbildung zur Pflegekraft absolvieren wie Menschen mit keinerlei Pflegeerfahrung. Dabei bringen sie viele Kompetenzen bereits mit – genauso wie Mütter, die selbst eines oder mehrere Kinder haben und gerne eine Ausbildung zur Erzieherin absolvieren möchten.

Damit solche Ungerechtigkeiten in Zukunft vermieden werden können, wird auf europaweiter Ebene viel diskutiert. Zwar sind die Ideen in noch nicht viele politische Maßnahmen geflossen, aber eine gibt es bereits: Mit dem ProfilPASS können sich Arbeitssuchende oder Ausbildungswillige ihre Kompetenzen bescheinigen lassen und können sich dabei gleich entsprechend beraten lassen.

Hilfe bei der beruflichen Orientierung

Der ProfilPASS ist ein Instrument zur Selbsteinschätzung und beruflichen Weiterentwicklung. Eigentlich soll er Menschen, die in einer Umbruchsphase sind, bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft helfen. Wenn er vollständig ist, bietet der Pass einen Überblick über die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die im Beruf nützlich sein können. Es lohnt sich, aus den zahlreichen Beratungsangeboten hierzu zu wählen und den ProfilPASS zusammen mit einem Experten zu erstellen. Kostenpflichtige Beratungsleistungen werden für Personen, die staatliche Unterstützung beziehen, meistens sogar bezahlt. Die Homepage des ProfilPASS bietet einen Überblick über die verschiedenen Beratungsstellen.

Der ProfilPASS gibt nicht nur Sicherheit bei der Entscheidung, welche Richtung man beruflich einschlagen möchte. Er sortiert auch die gemachten Erfahrungen so, dass man schneller Hilfe bekommt: Wenn ersichtlich ist, dass ein Arbeitssuchender bereits mehrere Jahre lang Kinder betreut oder Senioren gepflegt hat, können Berater in Jobcentern oder bei Ausbildungen besser darauf eingehen und auf spezifische Angebote für Jobs oder Ausbildungsplätze aufmerksam machen, die man selbst möglicherweise übersieht.

Um Jobangebote im sozialen Bereich online zu finden, sind Stellenbörsen wie Stepstone zwar hilfreich, doch gerade bei viel Erfahrung, aber wenig Ausbildung im eigenen Bereich sollten Arbeitssuchende eine Beratung im Rahmen des ProfilPASS in Erwägung ziehen. Hier wird ihnen persönlich dabei geholfen, die richtigen Schritte in eine beruflich erfüllte Zukunft zu gehen.

 



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