Mindestlohn

Hier greift der Mindestlohn

Das sollten Sie Ihrem Alltagshelfer zahlen

Seit 2015 gilt in Deutschland der Mindestlohn – auch bei der Bezahlung haushaltsnaher Dienstleistungen. Wir haben für Sie die wichtigsten Eckpunkte zum Thema Mindestlohn zusammengefasst.

Mindestlohn

Grundsätzliches zum Mindestlohn

Am 1. Januar 2015 trat in Deutschland das Mindestlohngesetz in Kraft, welches eine Lohnuntergrenze regelt. Seitdem sind alle Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten einen gesetzlichen Mindestlohn von momentan 9,35 Euro brutto pro Zeitstunde zu zahlen.

Natürlich gibt es auch einige Ausnahmen. Vom Mindestlohn ausgeschlossen sind jedoch lediglich wenige Personengruppen, nämlich:

⇒  Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung

⇒  Auszubildende

⇒  Langzeitarbeitslose

⇒ (Pflicht-)Praktikanten

Das Mindestlohngesetz greift folglich auch im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Denn auch jegliche den Mindestlohn betreffende Übergangsfristen sind bereits abgelaufen – in keiner Branche darf seit 2019 weniger als der gesetzliche Mindestlohn gezahlt werden!

Mindestlohn

Mindestlohn bei haushaltsnahen Dienstleistungen

Haben Sie beispielsweise eine Haushaltshilfe, einen Baby- oder Hundesitter engagiert und arbeiten diese als geringfügig Beschäftigte mit einem Monatsverdienst von maximal 450 Euro (Minijobber), sind Sie als Arbeitgeber per Gesetz verpflichtet, Ihrem Alltagshelfer den Mindestlohn zu zahlen. Vergüten Sie folglich jede Arbeitsstunde mit mindestens 9,19 Euro – ab 2020 dann mit 9,35 Euro.

Gewöhnlicherweise sollte ein Alltagshelfer sowieso mindestens 10 Euro pro Stunde verdienen. Unsere Betreut.de-Stundenlohnrechner zeigen Ihnen an, welchen Lohn ein Alltagshelfer in Ihrer Region üblicherweise bekommt:

Stundenlohnrechner Haushaltshilfe

⇒  Stundenlohnrechner Babysitter

Stundenlohnrechner Tiersitter

Weitere Informationen zum Thema Mindestlohn finden Sie auf der Webseite mindestlohn.de.

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